Alte Presseberichte

03.02.2013
Elfte KG-Galasitzung
Perfektes Jubiläum der Jecken

Metelen Eine Gruppe Nonnen, Frauen mit pink-farbenen Sonnenbrillen und Plüschbären, die sich freudig umarmen. Für die Prunksitzung der KG Stadtwacht griffen die Metelener Narren wieder einmal in die Kostümkiste und ließen sich bestens gelaunt vom karnevalistischen Fieber im Bürgersaal anstecken.
Von Philip Klenner


Die Gala bot einen Mix aus närrischen Gästen und Eigengewächsen. Aus dem Kölner Karneval angereist war das Duo Labbes & Drickes. (Foto Philip Klenner)

Zur Jecken-Jubiläum unter dem Motto "11 Jahre KG Stadtwacht Metelen e.V. - 11 Jahre Metelen Helau" hatte der Elferrat um Sitzungspräsident Herbert Graes weder Kosten noch Mühen gescheut, um den Narren ein Feuerwerk der karnevalistischen Unterhaltung zu bieten.
Nachdem die Stadtwacht mit ihren Tanzgarden unter Begleitung des Spielmanns- und Fanfarenzuges auf die Bühne gezogen waren, verlas Graes Grußworte von Dr. Weritz und Dr. Dharmawan aus dem Ärztehaus und die kleinen "Tanzmäuse", die Minigarde der Roten Funken, zeigten ihr Können.
Der als "Schlawiner" angekündigte Andreas Hille forderte die Lachmuskeln der Metelener Karnevalsfreunde. "Wir brauchen mehr Optimisten, statt Pessimisten", forderte der Redekünstler in der Bütt und überzeugte mit kessen Sprüchen, auch wenn in diesen sein Pessimismus immer wieder auf humorvolle Weise ans Tageslicht kam. Beispiel: . "Ich bin in einem Alter, wo happy und birthday getrennte Wege gehen."

Die Lotto-Chance
Alfons Abel nahm die Jecken als beschwipster Feuerwehrmann auf den Arm. Er habe seine Frau gefragt, was sie machen würde, wenn er im Lotto gewinne. Sie würde ihn natürlich verlassen. "Das war meine Chance", so die Büttkanone, "hier hast du 12,80 Euro und verschwinde."
Für zünftige Stimmungsmusik sorgte neben den Sachsenkönigen "Remmi und Demmi" auch der "Kegelclub Musikantenstadel". Mit Unterhemd und Jogginghose verkleidet trieben sie die Herzfrequenz der Jecken in die Höhe und ließen sie auf den Tischen tanzen, schunkeln und laut mitsingen. Ähnlich gut kamen das Kölner Duo "Labbes & Drickes" und der Metelener Lokalmatador Helmut Sprey in der Bütt an.


Aus dem Vechtestädtchen begeisterten die heimischen Garde-Tänzerinnen die Narren im Bürgerhaus. (Foto Philip Klenner)

Fabelhafter Showtanz
Mit ihrem Showtanz übertraf sich die Juniorengarde anschließend wieder selber. Zu poppiger Musik bewiesen die Mädchen einmal mehr, dass sie auch außerhalb des Gardetanzes eine gute Figur machen und wurden dafür mit frenetischem Applaus belohnt.
Im großen Finale rockte die Showband "Scheunenrocker" noch einmal den bunt geschmückten Saal und ließ die freudigen Jecken ein letztes Mal auf den Stühlen tanzen.
Am Ende des fünfeinhalbstündigen Programms verabschiedete sich Sitzungspräsident Herbert Graes bei den gut gelaunten Karnevalsfreunden: "Wir feiern unser Jubiläum gebührend. Das werden wir auf der After-Show-Party fortsetzen. Wir bauen also nicht ab, sondern fangen gerade erst an."

Quelle: Münstersche Zeitung vom 03.02.2013

Elfte Prunksitzung der KG Stadtwacht

Narren kennen kein Halten mehr

Metelen -
Die Akteure auf der Bühne gaben alles bei der elften Prunksitzung der KG Stadtwacht Metelen. Und das Publikum stand ihnen in nichts nach. Fantasievoll kostümiert klatschten und sangen die Zuschauer begeistert mit – und das Ganze über sechs Stunden.
Von Martin Fahlbusch


Fröhlich und ausgelassen: Bereits zu Beginn des über sechsstündigen Programms hielt es viele Narren nicht mehr auf ihren Stühlen. Begeistert sangen und klatschten sie bei den Musikbeiträgen mit.  Foto: Martin Fahlbusch

Narrenkappe ab, Tusch und Dreifach-Rakete. Mindestens. Denn das war klasse, was die KG Stadt-wacht am Samstagabend in den Kultursaal zauberte. Närrische elf Jahre wird von ihr nun das karnevalistische Menü gekonnt angerichtet, diesmal mit besonderem Ehrgeiz, versteht sich. Heraus kam eine prächtige Prunksitzung, die das Publikum in allen Belangen forderte. Aber die Gäste zeigten echtes Stehvermögen bei dem gut sechsstündigen Programm. Und einige standen tatsächlich nahezu die ganze Zeit auf den Stühlen und hatten Spaß an der Freud.
Empfangen von kölschen Karnevalsklängen, die DJ Dirk ausgesucht hatte, füllte sich der Saal schnell. Kostüme waren Ehrensache. Ehrensache auch ein schmissiger Einmarsch der Matadore mit dem Spielmanns- und Fanfarenzug (SFZ) an der Spitze, dem Elferrat und den feuerroten Funken, den hauseigenen Tanzgruppen. Herbert Graes als Sitzungspräsident handelte die Begrüßungsworte souverän und mit leichten Seitenhieben in alle Richtungen ab. Anschließend wurde das Stimmungsbarometer getestet. Schon da stand fest: Tendenz steigend.

So war der Boden für den Schlawiner (Andreas Hille aus Ibbenbüren) gut bereitet, der das allzu Menschliche zwischen Wechseljahren und Facebook lachstark abhandelte. Sein Tipp: Die Berliner Gangster-Tunnelbauer nicht einsperren, sondern für den Flughafen einsetzen: „Dann klappt das auch mit dem Abheben.“ Auch Alfons Abel als besonders feuchter Feuerwehrmann hielt die Laune oben und gab unlautere Tipps an Brandherren für „den kleinen Brand zwischendurch“.
Ein echtes „Pfund“ der KG Stadtwacht sind ihre Tänze-rinnen. 40 Begeisterte finden sich bei den Minis, der Jugend und den Junioren. Egal ob Garde- oder Showtanz, der Saal war jedes Mal hin und weg. Da ließ sich der Kegelclub „Musikantenstadel“ nicht lumpen und blies zur Attacke. Jetzt rann auch im Publikum der Schweiß. Danach musste Helmut Sprey als arbeitsloser Rentner etwas kämpfen. Erst mit der Technik und dann ein wenig mit dem Publikum, denn seine spitz gesetzten Reime nahmen von Feuerwehr bis zur Verwaltung das Gemeindeleben kritikfreudig und hintersinnig aufs Korn.

Schlag auf Schlag ging es danach weiter – mit reichlich „Remmi-Demmi“. Die gleichnamige Gruppe sorgte dafür, dass das Stimmungsbarometer stetig stieg. Auch die Beatles waren plötzlich im Bürgerhaus – zumindest mit ihrem Hit „Hey Jude“. Den hatte das Kölner Duo „Labbes & Drickes“ zum „Mer jeth et juht“ für allerlei Blechgebläse umtransponiert und verschaffte sich mit ein paar Tricks zu vorgerückter Stunde noch klatschstarke Aufmerksamkeit. Und als dann Nadine Prinz mit gecoverten Schlagern und eigenen Liedern die Jecken wieder zu ihrer Lieblingstätigkeit – Mitsingen und Mitklatschen – animierte, war die Geisterstunde schon angebrochen. Aber von wegen Geister. Jetzt enterten die allseits bekannten „Scheunenrocker“ die Bühne und sorgten für die ultimative Polonaise.
Dass am Schluss die KG Stadtwacht (erschöpft und voll zufrieden) mit der befreundeten Narrenzunft Lamberti aus Ochtrup und Abordnungen der Karnevalsfreunde Grün-Weiß Gronau, der Wettringer Karnevalsgesellschaft sowie des Neuen Schöppinger Karnevalsvereins, mit dem SFZ und allen Mitwirkenden im Finale noch einmal auf die Bühne drängte, setzte einen tollen Schlusspunkt der Jubiläumsprunksitzung. Aber dann ging die Party ja erst richtig los. Und jede Wette: Dabei standen sicherlich wieder ganz viele Jecken auf den Stühlen – und zwar noch ganz schön lange . . .

Hier geht es zur FOTOSTRECKE

Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt 03.02.2013

Stadtwacht eröffnet Jubiläumssession
Narren stürmen das Rathaus  11.11.2012       
Narren-stuermen-das-Rathaus-Stadtwacht-eroeffnet-Jubilaeumssession_image_630_420f_wn.jpg
Mit Helau und Alaaf zogen die Jecken der KG Stadtwacht vom Gasthaus Kock in das Rathaus und eröffneten damit die neue Session. Foto: Niklas Schmitz

Metelen - Eine große Menschentraube hat sich vor dem Gasthaus Kock versammelt. Hier und da blicken einige nervös auf die Uhr, doch dann ist es endlich so weit: Punktgenau um 11.11 Uhr erklingen aus der Gaststätte schmetternde Fanfaren, und mit närrischer Marschmusik macht sich eine Truppe Richtung Rathaus auf.

Dort steht bereits der Hausherr Helmut Brüning in der Tür und kann die Karnevalisten der Karnevalsgesellschaft (KG) Stadtwacht nicht aufhalten. Er versucht es offen gestanden auch gar nicht, sondern begrüßt die Narren herzlich zum Rathaussturm und zur Sessionseröffnung im Sitzungssaal. Dieser wird in wenigen Augenblicken immer voller. Kein Wunder, denn die KG Stadtwacht feiert in dieser Karnevalssession ihr elfjähriges Bestehen.
In seinem Grußwort lässt Präsident Herbert Graes die Geschichte der KG Revue passieren und ruft wichtige Momente wie die ersten Prunksitzungen in Erinnerung. Bei einst 17 Gründungsmitgliedern bringen es die Metelener jetzt auf 88 Narren, inklusive dreier Tanzgarden, die unter frenetischem Jubel und „Helau!“-Rufen direkt ihr Können unter Beweis stellen und die Session offiziell eröffnen.

Quelle: TB vom 12.11.2012

Metelen helau:
Beschwingte Narren tanzen auf den Stühlen

METELEN Die richtige Mischung aus schwungvollen Ohrwürmern, tänzerischen Darbietungen und humorvollen Redebeiträgen macht’s: Karnevalisten lieben das – dann steigt die Stimmung locker leicht nach oben an.Von Dorothee Zimmer

So etwas bewegt den Pastor zu einem kleinen Tänzchen auf der Bühne und lässt den Bürgermeister ausplaudern, wo er seine Frau kennen gelernt hat. Nämlich im Moulin Rouge in Paris. Und „Metelen helau“ kommt so oft und so beschwingt wie selten über Narren-Lippen.
Am Samstag bereiteten die KG-Stadtwacht und ihre beiden Tanzgarden „Minis“ und „Roten Funken“ im 10. Jahr des Bestehens rund 250 Besuchern zum elften Mal den Nährboden für derlei Amüsements.


Sitzungspräsident Herbert Graes und der Elferrat feierten mit den Metelener Narren ausgelassen. (Foto: Zimmer)

Zur Fotostrecke Prunksitzung Metelen

Vierstündiges Programm
Die Idee zur Reaktivierung des Sitzungskarneval – anfangs noch von vielen belächelt – hat sich durchgesetzt: „Nicht zuletzt die vielen Stammgäste haben dafür gesorgt, dass er mit Erfolg wieder aufleben konnte“, freute sich Sitzungspräsident Herbert Graes über genommene Hürden und ungebrochene Zustimmung. U
nd so wurden auch in diesem Jahr wieder Lachmuskeln und Gliedmaßen aktiviert; das närrisch aufgelegte und Farbe bekennende Volk ließ sich im Bürgerhaus willig ein, auf ein mehr als vierstündiges Programm mit anschließender Party. Unter die Feiernden mischten sich Abordnungen von Karnevalsgesellschaften aus Gronau und Ochtrup sowie Metelener Bürger von öffentlichem Rang.

Selbsternannter Landeroberer
Ihnen allen erzählte Bauer Heinrich Schulze Brömmelkamp vom Genuss, den er jede Minute ohne Ehefrau Erna empfindet. Deshalb ist er auch in allen Vereinen im Heimatort Kattenvenne „und das sind viele“. Sogar bei den Landfrauen hat er Zugang gefunden. Was nicht ganz einfach war. Aber mit dem Posten des Gleichstellungsbeauftragten ist er gut zufrieden. Und was die Feldarbeit betrifft: Da fördert er beim Pflügen gelegentlich ganz zufällig den Grenzstein zutage und nimmt es mit dem erneuten Einsetzen dann nicht so ganz genau. „Jetzt soll ich doch tatsächlich mindestens den Seitenstreifen der Autobahn wieder rausrücken“, ärgert sich Heini, der selbsternannte Landeroberer.

Karnevalistische Klagelieder
Powerfrau Hertha kann hingegen so schnell nichts umwerfen. Ihr Motto: „Das Leben ist hart, aber ich bin Hertha.“ Sie „liebt die einfachen Dinge des Lebens, also Männer“. Ihr Pendant heißt Ambrosius, und der lässt sie viele karnevalistische Klagelieder anstimmen. „Schazi“ nennt er sie, „weil er sich nicht zwischen Schaf und Ziege entscheiden kann“. Und ständig meckert er über ihre Figur, dabei macht sie doch drei Diäten gleichzeitig. „Von einer werd ich schließlich nicht satt.“

Stimmungshits geschmettert
Andreas Hille kommt als „Bengel“ und macht einen Streifzug durch Themen wie Politik und Aufklärung. Er philosophiert über die Kuriosität mancher Vornamen und die Liebe im Computerzeitalter. Bewegungsmäßig gibt es bei den verschiedenen musikalischen Einlagen kein Halten mehr. Die „Harrys Crazy Show“, die Gruppe „Höhner and friends“ und auch der Kegelclub „Musikantenstadl“ reißen die Besucher mit vielen Stimmungshits von den Stühlen.

Quelle: Münstersche Zeitung vom 06.02.2012

Jubiläums-Prunksitzung der KG Stadtwacht
Ganzkörpertraining im Bürgerhaus

Metelen - Wenn der Bürgermeister schunkelt und der Pfarrer ein flottes Tänzchen auf der Bühne hinlegt, sagt das wohl alles über die Prunksitzung der KG Stadtwacht aus. Zum zehnjährigen Bestehen der Karnevalsgesellschaft gab es am Samstag eine bärenstarke Feier im proppevollen Bürgerhaus.

Dass an diesem Abend Lachmuskeln gestählt werden, ist von Beginn an klar: In einem hautengen Kleid und ungefähr 40 überflüssigen Kilos auf der Hüfte betritt Tina Turner das Parkett. Es läuft „Harrys Crazy Show“, die nie alternde Rock-Lady wird von einem der drei Protagonisten gespielt. Die gebotene Show könnte nicht besser ankommen: Fast alle im Publikum stehen, mindestens die Hälfte auf ihren Stühlen. Die Stimmung brodelt, die Körperschweißsuppe kocht fast über. Es ist Partyzeit. Als Heino später sein Haarbürsten-Mikrofon zum Trällern anlegt, zünden einige Damen Wunderkerzen an. Ist das nicht schön? Ja. Mindestens 30 Hits gibts in „Harrys Crazy Show“. Selbst vor Celine Dions Titanic-Herzschmerzschnulze „My heart will go on“ schrecken die Künstler nicht zurück. Was im Saal fließt, sind aber höchstens Lachtränen.

Auch beim Auftritt von Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp darf gelacht werden. In einem munteren Dialog zieht er über Bürgermeister Helmut Brüning und seine Gattin her. „Deine Frau ist mehr schwarz als rot angezogen, oder spielt ihr große Koalition?“, fragt er den Gemeindechef. Im Pariser Moulin Rouge liefen alle Frauen so herum, meint er angriffslustige Schulte-Brömmelkamp. Brüning kontert: „Da kommt die her.“


Von angriffslustig bis zahm präsentierte sich Heinrich Schulte-Brömmelkamp am Samstag. Metelens Bürgermeister Helmut Brüning (r.) bekam die raue Seite des Bauern zu spüren. Dabei zeigte Brüning jedoch seine Konterqualitäten.

Zur Fotostrecke Jubiläums-Prunksitzung

Der Landwirt deckt die kleinen Schwächen der Menschen auf. Aber auch Schulte-Brömmelkamp ist jemand, der nicht immer alles richtig macht. Seit 40 Jahren pflüge er jedes Jahr versehentlich den Randstein auf dem Acker um und schiebe ihn auf jeder Seite zwei Meter weiter, „aber nicht zu meinem Nachteil“. Seine Devise laute: Liebe vergeht, Hektar besteht. Doch jetzt müsse er deshalb vors Gericht. Immerhin nicht vor den Scheidungsrichter, obwohl die Ehe des Bauern sicherlich schon bessere Tage gesehen hat. Nach dem vorprogrammierten Silvesterstreit spreche seine Frau bis Heilige Drei Könige nicht mehr mit ihm, so Schulte-Brömmelkamp. Dabei wäre ihm lieber, „wenn sie von Drei Könige bis Silvester nicht spricht“.

Aber auch versöhnliche Töne beherrscht Schulte-Brömmelkamp. Eine Zehnjährige beruhigt der Wirtschaftsfachmann über die momentane Krise: „Das sind Schulden von Deinen Ur-Ur-Ur-Enkeln. Die wirst Du nie kennen lernen.“

Es ist eine herrliche Mischung aus Tanz, Wortwitz und Musik. Seinen guten Teil trägt der Kegelclub Musikantenstadl bei. Warum der so heißt, ist spätestens jetzt klar. Die sechs jungen Burschen lassen es richtig krachen. Bei „Schatzi, schenk mir ein Foto“ holen sie den Elferrat samt Stühlen vom Podium. Die Jecken stemmen die Stühle in die Luft, die Karnevalisten im Saal auch. Der Musikantenstadl gibt eine Zugabe, um die drückt sich der tanzende Pfarrer Thomas Stapper. Auch „Thomas, Thomas“-Sprechchöre können ihn nicht umstimmen.

Über Verhütungsmethoden im Internet-Zeitalter spricht Andreas Hille. Bei seinen Eltern habe die „Firewall“ nicht funktioniert und so sei es nach einem Ritt auf dem „Joystick“ neun Monate später zum „Download“ - seiner Geburt - gekommen. Dass das Leben hart ist, demonstriert die alte Dame Herta (Angelika Gausmann). „Aber ich bin härter“, betont sie, die von ihrem Mann immer noch Schatzi genannt wird. „Er ist sich nicht sicher, ob er Schatz oder Ziege sagen soll“, vermutet Herta. Sicher ist sie sich dagegen, was Beamten-Jogging bedeutet: „100 Meter gehen in 25 Jahren.“

Danach spielen die „Höhner & Friends“. Na, was wohl? Karneval-Hits. Bürgermeister Helmut Brüning und Pfarrer Thomas Stapper schunkeln. Die Laune im proppevollen Bürgerhaus sprudelt am Siedepunkt.

Quelle: TB VON 06.02.2012/RUPERT JOEMANN

Interview mit Sitzungspräsident Herbert Graes
Etablierte Größe im Karneval
Metelen - Die Session nähert sich für die Metelener Narren dem Höhepunkt: Am Samstag (4. Februar) steigt im Bürgersaal die Prunksitzung der Karnevalsgesellschaft (KG) Stadtwacht. Da die Metelener Obernarren in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern, dürfen sich die Besucher auf ein Programm besonderer Art freuen. Tageblatt-Redakteur Ralph Schippers zog im Vorfeld mit dem Sitzungspräsidenten Herbert Graes eine Bilanz der vergangenen Dekade.

Herr Graes, die 11. Prunksitzung im 10. Jahr - da dürfen sich die Metelener Narren doch sicher auf ein besonderes Programm am 4. Februar freuen. Verraten Sie uns die Höhepunkte?

Herbert Graes: Ich denke, wir haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das jung und alt gleichermaßen ansprechen wird. Büttenreden gehören ebenso dazu wie Auftritte der Roten Funken und der Minis. Schon vor einem Jahr habe ich André Hölscher, besser bekannt als Bauer Heinrich Schulte Brömmelkamp aus Kattenvenne, gebucht. Als Show-acts sind „Harrys Crazy Show“ sowie „Höhner & Friends“ aus Rheine dabei. Musikalisch werden das rund fünfstündige Programm der SFZ sowie der „Musikantenstadl“ aus Metelen bereichern. Durch den Abend führt in bewährter Manier DJ Dirk Rieskamp.

Entenrennen
Herbert Graes in seinem Element: Als Kriminalhauptkommissar legt der Ganoven schon mal Handschellen an, als Sitzungspräsident der KG Stadtwacht jedoch mindestens ebenso gekonnt Lokalhonoratioren Karnevalsorden. Foto: (Anne Steven)

Als die KG sich 2002 gründete, gab es zunächst viele Skeptiker. Wie fällt die Bilanz nach zehn Jahren aus?

Graes: Nach Gründung der KG Stadtwacht mit damals 17 Gründungsmitgliedern gab es viele, die uns belächelt und nicht wenige, die uns nur eine relativ kurze Überlebenschance eingeräumt haben. Gemeinsam mit inzwischen 73 Mitgliedern - darunter 26 beitragsfreie Mitglieder der zwei Tanzgarden - haben wir jedoch alle Hürden gemeistert und können somit heute stolz auf zehn Jahre Stadtwacht und damit auch auf die Fortführung eines über 50-jährigen Brauchtums „Metelener Sitzungskarneval“ zurückblicken. Und die Entwicklung geht weiter: Erstmals in diesem Jahr hat mit den Roten Funken auch eine Garde der KG erfolgreich an einem Tanzturnier in Hamm teilgenommen. Die Kinder freuen sich schon auf weitere Turniere.

Was ist aus ihrer Sicht das Erfolgsgeheimnis des Metelener Sitzungskarnevals?

Graes: Der Metelener ist unkompliziert und feiert auch gerne. Alle, die unsere Sitzung besuchen, wollen auch feiern. Das wird insbesondere daran deutlich, dass alle verkleidet erscheinen - teils in gemeinsam entworfenen, ausgefallenen Kostümen. Im Metelener Sitzungskarneval feiern jung und alt gemeinsam Karneval. Das Alter der Gäste reicht nicht selten von 18 bis 80 Jahre. Das bedeutet für uns als Organisatoren auch eine Herausforderung: Das Programm muss für alle Altersgruppen etwas bieten.

Sie sind Gründungsmitglied der KG Stadtwacht und deren langjähriger Sitzungspräsident. Liegt Ihnen der Karneval im Blut oder sind sie eher mit den Aufgaben gewachsen?

Graes: Karneval ist nicht nur lustig und entspannt. Es gibt hier die gleichen Probleme wie in anderen Vereinen auch. Oft lassen sich die Aufgaben und notwendige Arbeiten nur auf wenige Schultern verteilen. So sind wir natürlich auch ständig auf der Suche nach Karnevalsfreunden, die sich uns anschließen und auch Aufgaben übernehmen wollen. Die Planung der jährlichen Prunksitzung begleitet uns das ganze Jahr. Direkt nach jeder Sitzung beginnt auch bereits die Suche und Kontaktaufnahme mit neuen Künstlern und Akteuren.

Die Vielzahl der Aufgaben war uns bei Gründung der KG sicherlich noch nicht so bewusst. An den Aufgaben kann man somit nur wachsen. „Karneval im Blut“ zu haben reicht da sicherlich nicht aus. Ein wenig jeck zu sein, erleichtert die Sache allerdings ungemein.

Wer unterstützt Sie in der Vorbereitung? Wie decken Sie die Kosten? Reichen die Eintrittsgelder aus oder gibt es auch Sponsoren?

Graes: Unterstützung erfahre ich von vielerlei Seite. Hier ist der Vorstand zu nennen, aber auch das Team, welches für den doch sehr aufwendigen Bühnenbau verantwortlich ist. Der Elferrat ist sehr engagiert, gleiches gilt für die Betreuerinnen und Trainerinnen der Tanzgarden und die Hofschneiderin, die für die Fertigung und Änderungen der Kostüme verantwortlich ist. Unterstützung gibt es aber auch von allen Eltern der Garden, die dank ihres finanziellen Engagements zur Ausbildung der Garden beitragen und nicht zuletzt von vielen Sponsoren, die mit ihren Zuwendungen die Durchführung einer jährlichen Prunksitzung erst ermöglichen. Die Eintrittsgelder allein reichen nicht aus, ein fünfstündiges Sitzungsprogramm zu finanzieren.
Gibt es auch einen Austausch mit anderen Karnevalsvereinen, was die Gestaltung des Programms angeht?

Graes: Bereits seit Jahren pflegen wir Kontakte mit benachbarten Karnevalsvereinen. So gibt es gegenseitige Entsendungen von Abordnungen zu den Veranstaltungen. Für unsere Jubiläums-Prunksitzung haben sich bereits über 40 Karnevalisten aus Gronau und Ochtrup angemeldet.

Was haben Sie, der Vorstand und der Elferrat sich für die kommenden zehn Jahre vorgenommen?
Wie wäre es zum Beispiel mit der Einführung eines Umzugs in Metelen?

Graes: Ein eigener Karnevalsumzug erscheint uns in Metelen nicht durchführbar. Sicherlich kann ein derartiges Ereignis auch nicht von einem kleinen Verein wie die KG Stadtwacht organisiert werden. Hier wäre die Zusammenarbeit vieler Vereine aus Metelen - zum Beispiel nach Bildung einer Karnevalsunion, wie in anderen Nachbargemeinden auch, notwendig.

Für diejenigen, die nun Lust bekommen haben, am Sitzungskarneval teilzunehmen: Gibt es noch die Möglichkeit, an Karten zu kommen?

Graes: Eintrittskarten gibt es noch im Vorverkauf im Versicherungsbüro Kippelt am Sendplatz. Dort können sich interessierte Karnevalsfreunde auch zusammenhängende Plätze reservieren lassen. Kostüme sind erwünscht. Die besten drei Kostüme oder Kostümgruppen werden prämiert.

Quelle: TB vom 25.01.2012

Prunksitzung im Bürgerhaus
Stadtwacht hat „11. Sitzung im 10. Jahr“

Metelen - Kaum sind die Weihnachtsfeiertage vorbei und der Jahreswechsel vollzogen, melden sich auch schon die Karnevalisten zu Wort. Dazu haben sie auch allen Grund - jedenfalls in Metelen: Die dort beheimatete Karnevalsgesellschaft (KG) Stadtwacht feiert anno 2012 ihr zehnjähriges Bestehen.

Entenrennen
Nicht nur die Roten Funken fiebern der Jubiläumssitzung der KG Stadtwacht am 4. Februar bereits entgegen. Foto: (Hanna Paßlick)

Für ein echtes karnevalistisches Jubiläum, so heißt es in einer Pressemitteilung der Metelener Jecken, sei allerdings eine ungerade Zahl erforderlich. Und die habe man mit der „elf“ auch schon gefunden: Feiert die KG doch bereits die elfte Prunksitzung. Dazu sind alle Karnevalsbegeisterten und insbesondere die Freunde des Sitzungskarnevals am 4. Februar (Samstag) in den Festsaal des Bürgerhauses eingeladen.
Auf die Narren wartet im Jubiläumsjahr ein rund fünfstündiges Programm mit reichlich Abwechslung und viel Lokalkolorit. In die Bütt steigen werden unter anderem die „Büttkanone“ aus Mettingen, „Powerfrau Hertha“, sowie der Redekünstler Andreas Hille aus Ibbenbüren. Aus Kattenvenne wird der aus Funk und Fernsehen bekannte Bauer Heini Schulte Brömmelkamp anreisen und den Saal mit seinen Kalauern sicher in Stimmung versetzen.

Bei keiner Prunksitzung fehlen dürfen die Metelener Tanzgarden: Die Rote Garde sowie die „Minis“ üben bereits seit Wochen für den großen Auftritt. Für die musikalische Begleitung der Jubiläumsveranstaltung sorgen der Spielmanns- und Fanfarenzug, das Musikantenstadl Metelen und bei der großen After-Show-Party DJ Dirk Rieskamp.

Höhepunkt des Abends dürfte der Auftritt von „Die Höhner & Friends“ werden. Den zehn Rheinensern liegt der Karneval im Blut: Mit viel Witz und Parodie schaffen sie es immer wieder, den Saal in Schwung zu bringen.

Einlass für die Prunksitzung am Samstag (4. Februar) im Bürgerhaus ist ab 18 Uhr. Pünktlich um 19.11 Uhr beginnt das Programm dann mit dem Einmarsch der Garden. Karten gibt es im Vorverkauf ab dem 9. Januar (Montag) im Versicherungsbüro Kippelt. Alle Karnevalisten, insbesondere Gruppen, Cliquen und Nachbarschaften, können sich dann rechtzeitig zusammenhängende Plätze reservieren lassen. Auch die Gewinner der Freikarten aus dem Kostümwettbewerb der letzten Prunksitzung wie auch des Entenrennens werden gebeten, frühzeitig ihre Eintrittskarten abzuholen und sich gute Plätze reservieren zu lassen.

Quelle: TB vom 02.01.2012

Enten geben kein Gummi
Metelen - Sie treiben von links nach rechts, mal vor, mal zurück und drehen sich lieber um die eigene Achse statt geradewegs das Ziel anzusteuern. Enten sind nun mal keine Wettkampftiere. Schon gar nicht die quietschgelben Plastiktierchen der Karnevalsgesellschaft (KG) Stadtwacht. Da können die Zuschauer am Vechteufer noch so laut anfeuern: Das gelbe Federvieh im Wasser bleibt völlig unbeeindruckt und stellt die Teilnehmer auf eine Geduldsprobe.

Entenrennen
Kein Zug zum Ziel: Die vermeintlichen Rennenten dümpelten gestern auf der Vechte. Für die Strecke von der St.-Vitus-Brücke bis zur Mühle benötigten sie drei Stunden - mit Anschubhilfe.Fotos: (Mareike Katerkamp)

Fast zwei Stunden sind nun vergangen, seitdem die KG Stadtwacht die 940 Rennenten, die diesen Namen nicht verdienen sollten, an der Brücke des Sophienhauses in die Vechte gelassen und den Startschuss für das Entenrennen gegeben hat. Doch bei der Geschwindigkeit, die die Plastiktiere auf der kurzen Strecke bis zum Mühlenmuseum zurück legen, kann von „Rennen“ nicht die Rede sein. Statt sich spannende Kopf-an-Kopf-Duelle zu liefern, treiben die gelben Vögel lieber gemütlich auf der Stelle.

Die Zuschauer sind es langsam Leid. Spannung pur? Von wegen. Ihr einziger Hoffnungsschimmer: Anne Schaa und Jason Buss im Begleitboot, die versuchen, mit ihren Paddeln die Enten Richtung Ziellinie zu schieben. Vergeblich. Stattdessen versenken sich die beiden Paddler selbst im kühlen Nass, kriechen klatschnass aus der Vechte und müssen sich auch noch das Grinsen im Gesicht der Zuschauer gefallen lassen.

Hier geht es zur Fotostrecke

Hier geht zum Video

Der idyllischen Ruhe auf dem Gewässer muss ein Ende gesetzt werden, da sind sich alle einig. Neues Mittel zum Zweck: Das Laubgebläse von Maik Segeler. Gemeinsam mit Friedhelm Hoffmann schnappt er sich die Ruder des Kanus und schmeißt sein Gartengerät an. „Jetzt wird den Enten ordentlich Dampf unterm Hintern gemacht“, meint ein Zuschauer am Ufer lachend. Nicht nur, dass die Enten plötzlich Fahrt aufnehmen, auch die Stimmung am Rand ist nun - knapp drei Stunden nach dem Start - besser denn je. Die Quietschtiere purzeln nur so über die Wasseroberfläche.

Wettbewerbsverzerrung hin oder her: Zwei Männer, die im Kanu gelbe Plastiktierchen mit einem Laubgebläse jagen, sowas sieht man eben nicht alle Tage. Die letzten paar Meter müssen die Enten dann aber doch noch aus eigenem Antrieb zurücklegen, bevor die Sieger des diesjährigen Rennens endlich feststehen. Nummer 408 ist es, die letztlich dem ganzen Spektakel ein Ende setzt und langsam ins Ziel schippert. Glücklich macht sie damit nicht nur die Veranstalter, die froh sind, dass am Ende doch noch alles seinen Lauf genommen hat, sondern auch Diana Göde />
Quelle: TB vom 30.10.2011 VON MAREIKE KATERKAMP

Rennenten sind startklar


Die Rennleiter der KG Stadtwacht überreichten die Enten jetzt an die Mitglieder der Tanzgarden, die sie ab heute von Haus zu Haus verkaufen.Foto: (Jürgen Bonsiepen)

Metelen - Plötzlich tauchen sie wieder auf, die kleinen gelben Gesellen mit dem Metallplättchen an der Unterseite. Wie aus dem Nichts stehen sie wieder - oft gleich mehrfach - in zahlreichen Metelener Haushalten und harren zwei Wochen lang der Dinge, die da kommen. Am 30. Oktober (Sonntag) geben sie alles, um direkt danach wieder für ein Jahr abzutauchen: Gemeint sind die Rennenten der Karnevalsgesellschaft (KG) Stadtwacht.

Die Plastiktierchen, auf denen die Hoffnungen der Teilnehmer beim Entenrennen der Karnevalisten ruhen, gehen jetzt wieder in den Verkauf. Am Freitag nahmen die Tanzgarden der KG die mit Startnummern versehenen Flitzer entgegen, um sie in dieser Woche beim Haus-zu-Haus-Verkauf anzubieten. Dabei können die Käufer nur hoffen, auch wirklich einen Flitzer und keinen Dümpler zu erwerben - im vergangenen Jahr ließ der Ehrgeiz der „Sportler“ nämlich zu wünschen übrig: Die Strömung der Vechte war einfach zu träge.

Da passt es ganz gut, dass das Entenrennen in Deutschland rechtlich eine Lotterie ist - denn Glück gehört in jedem Fall dazu, damit die 650 Leichtgewichte die Strecke vom Start an der Vechte-Brücke am Vitustor bis zum Mühlenmuseum packen.

Die Teilnehmer haben die Chance, ihre Ente selbst in den versiegelten Startsack zu werfen. Nach dem Rennen nimmt die KG Stadtwacht die Enten wieder an sich, damit niemand seine Ente für eine ähnliche Aktion renntauglicher machen kann. Die von der KG gewünschte Rückgabe hat noch einen weiteren Grund: Weil viele Teilnehmer ihre Tierchen als Andenken mitgenommen haben, mussten die Veranstalter jetzt den Bestand aufforsten.

Die schnellste Ente sichert ihrem Besitzer übrigens einen 100-Euro-Gutschein für ein Grillbuffet. Der Zweitplatzierte erhält ein 30-Liter-Fass Bier. Für die weiteren Platzierten gibt es unter anderem Sitzplatzkarten für ein Bundesliga-Spiel von Borussia Dortmund oder ein Spiel des FC Schalke 04 in der Europa League sowie Rundflüge über Metelen, Freikarten für die KG-Jubiläumssitzung und weitere Sachpreise.

Die Karnevalsgesellschaft verkauft die Rennenten auch an den beiden Fettmarkttagen (22. und 23. Oktober) an ihrem Stand. Die Enten kosten sowohl beim Verkauf an der Haustür als auch während des Fettmarkts zwei Euro pro Stück.

» Das Entenrennen startet am 30. Oktober um 14 Uhr.

Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt 16.10.11

Bei der Prunksitzung der KG Stadtwacht jagt eine Rakete die nächste

„Metelen Helau!“ hieß es am Samstagabend im Bürgerhaus bei der Prunksitzung der KG Stadtwacht immer wieder. Mit Musik, Tanz und Büttenreden erlebten die Narren ein buntes und durchweg gut gemachtes Programm. Fotos:
„Metelen Helau!“ hieß es am Samstagabend im Bürgerhaus bei der Prunksitzung der KG Stadtwacht immer wieder. Mit Musik, Tanz und Büttenreden erlebten die Narren ein buntes und durchweg gut gemachtes Programm. Fotos:
(Anne Steven

Metelen - Wer am Samstagabend am Metelener Bürgerhaus vorbeikam, hatte das Gefühl, ein Erdbeben würde den Sendplatz erschüttern. Aber weit gefehlt, es handelte sich um ein ganz anderes Phänomen. In Metelen war der Karneval ausgebrochen. Die KG Stadtwacht hatte zur Prunksitzung eingeladen. Der Erfolg ließ sich nicht nur sehen, sondern auch fühlen. Donnernd krachte nach dem Auftritt des langzeitarbeitslosen Rentners Helmut Sprey die erste Rakete durch den Saal. „Hier kommt die Büttkanone“, hatte Sitzungspräsident Herbert Graes ihn kurz zuvor ankündigt. Und der Angesprochene machte seinem Namen alle Ehre. Mit seinen Anekdoten aus der lustigen Welt der Arbeitslosen trieb Sprey den Narren die Lachtränen in die Augen. Bereits beim Auftritt der Mini-Tanzgarde hatte der Saal getobt, und die Karnevalisten hatten lautstark eine Zugabe des Hexentanzes gefordert.

Um die Lachmuskeln zu entspannen, ging es musikalisch weiter. Die Showband „Höhner&Friends“ heizte den Jecken mit ihren köllschen Karnevalshits mächtig ein und sorgte für Stimmung unter den Cowboys, Indianern, Clowns, Pharaonen, und Nonnen. Nach Titeln wie „Ich schenk dir einen Haifischzahn“ oder „Schenk mir dein Herz“ wollten die Metelener sie gar nicht mehr gehen lassen.

Als die Band nach einer Zugabe die Bühne freigab, warteten schon ungeduldig die Jungschützen aus Leer. Bereits im vergangenen Jahr hatten sie zum Programm der Prunksitzung gehört, und auch diesmal enttäuschten sie ihr Publikum nicht. Beim „Kasperle-TV“ zappten die Narren durch Gerichtssendungen, Actionserien und Quizshows. Zum Schluss gab es noch einen Ausflug in die Türkei mit dem „Kaspürlü-TV“. Dabei bespaßte der Kasper „voll konkret krass“ sein Publikum mit derben Witzen.
Ebenfalls zur eher derben Fraktion gehörte Powerfrau Emma alias Sabine Hollefeld aus Emsdetten. Die Kabarettistin der Gruppe „Dietutnix“ erwies sich auch als Solistin als Garant für Lachsalven. Urkomisch, ziemlich platt und trotzdem unglaublich voluminös erzählte Emma von ihren Gewichtsproblemen und ihrer Angst vor dem Finanzamt - wegen des Hüftgolds. Zum Abschied schmetterte sie gemeinsam mit dem Publikum einen Schlagerhit nach dem anderen - die sie natürlich alle selbst geschrieben hat und die nur von Schlagerstars wie Andrea Berg und Howard Carpendale „geklaut“ wurden. Begeistert verabschiedeten die Metelener Jecken sie mit einer weiteren Rakete. Die bekamen nur wenige Minuten später auch die „Rote Funken“ der KG Stadtwacht für ihren Gardetanz.

Und nach dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ hatte die Party- und Stimmungsband „Die Landeier“ bis zum Ende des Programms mit ihrem Auftritt gewartet. „Die schönsten Männer aus Ostwestfalen- Lippe“ und zweimaligen Gesamtsieger der närrischen Hitparade besangen unter anderem die längste Nacht der Welt und die Feuerwehr. Zum krönenden Abschluss tanzten die Jecken zu den Hits der Landeier auf Tischen und Stühlen oder mit diesen über ihren Köpfen.

Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt 30.01.11 VON ANNE STEVEN

Prunksitzung der Stadtwacht
Närrisches Fieber im Bürgersaal

METELEN Wenn die KG Stadtwacht zur Prunksitzung einlädt, steigt die Herzfrequenz der Karnevalisten. Von Dorothee Zimmer
Sie lässt die Leute zu bunten Kostümen und in Farbtöpfe greifen und verwandelt sie in ein Meer aus freudig feiernden Jecken. Geschätzt knapp 300 Karnevalisten waren am Samstagabend im Bürgerhaus bei einem rund fünfstündigen Bühnenprogramm mit anschließender Party vom Karnevalsbazillus infiziert.

Zahlreiche Akteure sorgten dafür, dass sich das "närrische Fieber" hemmungslos verbreiten konnte, nachdem der Elferrat unter Vorsitz seines Sitzungspräsidenten Herbert Graes und die beiden KG-Stadt-wacht-Tanzgarden "Die Minis" und die "Roten Funken" zur Musik des Spielmanns- und Fanfarenzuges auf die Bühne gezogen waren.

Büttkanone aus Metelen

Andreas Hille setzte als "Schlawiner" das erste Highlight, indem er gekonnt seine Erfahrungen im Himmel mit dem beliebten Thema vom Geschlechterverhalten preisgab. Die bedingungslose Treue in der Ehe wird dort im besten Fall mit einem Ferrari belohnt. Die Freude darüber währt indes nur so lange, bis einem die bessere Hälfte auf einem alten Holland-Fahrrad entgegenkommt.

Herbert Graes kündigte Helmut Sprey als "die Büttkanone aus Metelen" an, ein vorauseilendes Lob, dem dieser als arbeitsloser Rentner zweifellos gerecht wurde. Bei Wheelebrator hatten sie ihn vor die Tür gesetzt, "weil ich mehr Geld haben wollte und die Leute da doch alle so dicke Autos anne Straße stehen haben".

Asche verfehlt Metelen

Gut, "Herr Wheelebrator" machte daraufhin einen Test und fragte, ob er Christian Wulff kenne. "Ja, das ist der Präsident vonne Türken." Was wohl nicht ganz richtig war. Der Bittsteller drehte dann den Spieß um und fragte "Herrn Wheelebrator", ob ihm ein Mohamed Würgdigurk bekannt sei. Diese Wissenslücke schloss er mit sichtlicher Genugtuung: "Das ist der Mann, der deine Frau besucht, wenn du nicht da bist."

Sein Bemühen um einen neuen Arbeitsplatz war erheiternd beschwerlich und sein Blick auf Vorgänge in Metelen süffisant: "Wir sind stark im Bau von Oldtimer-Garagen, ähem, Altersheimen, und als es im letzten Jahr Asche geregnet hat, haben nur Griechenland, Irland und Metelen nichts abgekriegt."

100 Prozent Polyester

Ein weiterer Garant für gute Stimmung: Emma alias Sabine Hollefeld, die so herrlich über ihre üppigen Kurven, versteckt unter einem grünen "100-prozentigen Polyesterkleid" und erfolglose Diäten schwadronieren kann. Die Jungschützen aus Leer unterhielten mit dem "Kasperle TV" und Bauchredner Tome Ace ließ seinen Vogel Rocky freche Sprüche von sich geben.

Die Darbietung eines Hexentanzes der Mini-Tanzgarde und eines Gardetanzes der Roten Funken kam beim Publikum ebenfalls gut an. Absolut mit- und von den Stühlen hochreißend wirkten die musikalisch ausgerichteten Auftritte der Gruppen "Höhner & Friends" aus Rheine und "Landeier" aus Harsewinkel.


1.Die Roten Funken der KG Stadtwacht erhielten für ihre Darbietungen viel Beifall.(Foto: Dorothee Zimmer)

2.Sitzungspräsident Herbert Graes.(Foto: Dorothee Zimmer)

3.Es wurde ausgelassen gefeiert.(Foto: Dorothee Zimmer)

4.Die Narren hielt es bei dem tollen Programm nicht lange auf den Stühlen.(Foto: Dorothee Zimmer)

5.Eine Kanone in der Bütt: Helmut Sprey als arbeitsloser Rentner.(Foto: Dorothee Zimmer)

6.Emma alias Sabine Hollefeld, die so herrlich über ihre üppigen Kurven, versteckt unter einem grünen "100-prozentigen Polyesterkleid" und erfolglose Diäten schwadronieren kann.(Foto: Dorothee Zimmer)

Quelle: Münstersche Zeitung 30.01.11

Große Prunksitzung der KG Stadtwacht

METELEN  Die Planungen für die große Prunksitzung der KG Stadtwacht-Metelen am Samstag, 29. Januar, sind abgeschlossen.

Der Vorverkauf der Eintrittskarten für die Sitzung startet am Montag, 10. Januar, an bekannter Stelle im Versicherungsbüro Norbert Kippelt, Sendplatz.
Unter neuer Leitung haben sich auch unsere beiden Garden, die Minis und die Roten Funken vorbereitet und brennen darauf, ihre neuen Tänze vorführen zu können.
Zwei Urgesteine aus dem karnevalistischen Tanzsport, Jaqueline Grimmer und Sabrina Perick - beide selber noch aktiv in der Meistergarde der Rote Husaren in Neuenkirchen, haben sich um die Mädchen gekümmert.

Die Akteure

Auch in dieser Session haben die Verantwortlichen der KG Stadtwacht wieder ein Programm für Jung und Alt vorbereitet. Einlass ist ab 18 Uhr. Pünktlich um 19.11 h werden der Elferrat, die Gardeoffiziere, die Tanzgarden, Mini und Rote Funken unter musikalischer Begleitung des SFZ Metelen in den festlich geschmückten Saal des Bürgerhauses einziehen.
Nachfolgende Akteure möchten allen Karnevalsbegeisterten einen unvergesslichen Abend bereiten:

•  SFZ Metelen;

•  die Tanzgarden der KG, Minis und Rote Funken;

•  der Redekünstler Andreas Hille aus Ibbenbüren;

•  die Metelener Büttkanone Helmut Sprey;

•  die Powerfrau aus Emsdetten, Emma alias Sabine Hollefeld;

•  die Leerer Jungschützen mit einer neuen Show,

•  Höhner & Friends mit einer großen Bühnenshow;

•  im großen Finale, die mehrfachen Gewinner der Närrischen Hitparade: die Landeier aus Harsewinkel;

verantwortlich für die musikalische Begleitung der Sitzung und Durchführung der anschließend After-Show-Party: DJ Dirk Rieskamp.

Jetzt Plätze sichern

Ab Montag, 10. Januar, können sich nun alle Karnevalsfreunde, insbesondere auch Cliquen, Gruppen, Nachbarschaften im Vorverkauf zusammenhängende Sitzplätze reservieren lassen und ihre Eintrittskarten erwerben.
Auch in diesem Jahr werden die besten drei Kostüme prämiert.
Die Gewinner der Kostümprämierung aus der letzten Sitzung werden gebeten, rechtzeitig ihre Freikarten für die neue Sitzung einzulösen und sich die Plätze reservieren zu lassen.
 

Quelle: Münstersche Zeitung 03.01.11

„Landeier“ als Hauptgericht

Metelen - Die Planung des närrischen Treibens ist abgeschlossen. Nun startet der Kartenvorverkauf für die Prunksitzung der KG Stadtwacht Metelen, die am 29. Januar (Samstag) im Bürgerhaus stattfindet. Ab Montag (10. Januar) gibt es die Tickets im Versicherungsbüro Norbert Kippelt am Sendplatz. Das teilt die Karnevalsgesellschaft jetzt in einem Pressetext mit.

Der Einlass zur Sitzung erfolgt um 18 Uhr. Um 19.11 Uhr ziehen dann Elferrat, Gardeoffiziere und Tanzgarden unter musikalischer Begleitung des Spielmanns- und Fanfarenzuges Metelen in den festlich geschmückten Saal des Bürgerhauses ein.

Zwei Urgesteine des karnevalistischen Tanzsports haben sich der beiden Metelener Garden angenommen: Jaqueline Grimmer und Sabrina Perick, beide noch selbst aktiv in der Meistergarde der Rote Husaren aus Neuenkirchen, präsentieren die von ihnen angeleiteten Minis und Roten Funken.

Ferner sorgen der Redekünstler Andreas Hille aus Ibbenbüren, Büttenredner Helmut Sprey, Kabarettistin Emma alias Sabine Hollefeld und die Leerer Jungschützen für Unterhaltung. Musikalisch treten die Showband „Höhner & Friends“ sowie - als Höhepunkt des Programms - „Die Landeier“ in Erscheinung.

Letztere stammen aus Harsewinkel und verzeichnen seit nunmehr zehn Jahren stetig Auftritte im Fernsehen. Verantwortlich für die musikalische Begleitung der Sitzung und Durchführung der anschließenden After-Show-Party ist DJ Dirk Rieskamp.

Die KG Stadtwacht Metelen zeichnet auch bei dieser Auflage die besten drei Kostüme aus. In ihrem Pressetext heißt es außerdem: „Die Gewinner der Kostümprämierung aus der letzten Sitzung werden gebeten, rechtzeitig ihre Freikarten für die neue Sitzung einzulösen und sich die Plätze reservieren zu lassen.“


"Die Landeier“ aus Harsewinkel bestreiten das Finale der Prunksitzung, die am 29. Januar im Metelener Bürgerhaus stattfindet. (Foto: Fotostudio Clemens, Gütersloh)
 

Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt 04.01.11

 

Metelen Helau und Hurra

METELEN  Der 11.11 ist zwar schon ein paar Tage alt, doch auch am 13. November konnte die KG Stadtwacht in Metelen ihren Sitzungskarneval der fünften Jahreszeit feierlich eröffnen. Von Johanna Buss

Um 11.11 Uhr wurden Bürgermeister Helmut Brüning und seine Frau am Rathaus vom Elferrat und der Tanzgarde abgeholt, damit im Saal bei Vereinswirt Kock die Session eröffnet werden konnte. Sitzungspräsident Herbert Graes begrüßte alle Anwesenden im "Tollhaus", um dann beim Stadtwachtlied und mit "dreifach kräftigem Metelen Helau" das Schunkeln wieder zu üben.

Tolle Parallelgesellschaft

Die ersten Karnevalsorden wurden an Helmut Brüning und seine Frau Annie verteilt. In seiner Rede betonte Brüning, dass der Karnevalsverein eine tolle Parallelgesellschaft zum Rest ist und sich nicht anpassen solle, trotz des ganzen Geredes über Integration. Danach erhielt Ulrich Klisa eine Urkunde für seine geleistete Arbeit als Zeremonienmeister. Er wurde zum Ehrensenator ernannt, da er seit Gründung 2002 immer viel Arbeit in den Verein gesteckt hat.

Als Höhepunkt der Eröffnung wurde Maskottchen Horrido erweckt. Er wird aus Kostengründen in Zukunft von den Gardeoffizieren Udo Nobis und Matthias Schaar behütet. Ebenfalls aufgrund des Etats mussten sich die Tanzgarden der Minis und der Roten Funken in diesem Jahr anstatt mit einem Lebkuchenorden mit neuen roten Trainingsanzügen abfinden. Richtig traurig war darüber niemand.

Prunksitzung am 29. Januar

Zum Schluss wurde noch mit einem neuen, verrückten Lied von Mickie Krause aufgefahren, bei dem die Stühle in die Luft gerissen werden und man "Schatzi schenk mir ein Foto" singt. Bei der Eröffnung zeigten auch die Roten Funken ihr Können, das bis zur Prunksitzung am 29. Januar noch perfektioniert werden soll. Musikalisch wurde das Event von Jimmy´s Houseband, bestehend aus Mitgliedern des SFZ, begleitet.

15. 11 2010 | Quelle: Münstersche Zeitung

Narren jubeln: Horrido ist wieder wach

Premiere: Sitzungspräsident Herbert Graes (l.) verlieh Bürgermeister Helmut Brüning den ersten Orden der neuen Session.Fotos:
Premiere: Sitzungspräsident Herbert Graes (l.) verlieh Bürgermeister Helmut Brüning den ersten Orden der neuen Session.Foto: (Anne Steven)

Metelen - „Mit Humor ist vieles leichter zu ertragen.“ Diesen Rat gab der Sitzungspräsident der KG Stadtwacht, Herbert Graes, am Samstagmorgen Metelens Bürgermeister Helmut Brüning mit auf den Weg. Im Rahmen der Sessionseröffnung hatten sich die Karnevalisten am Rathaus eingefunden, um den Verwaltungschef und dessen Frau Anni Brüning abzuholen. Unter den Klängen einer Abordnung des Spielmanns- und Fanfarenzuges in bunten Kostümen ging es dann mit den Tanzgarden zur Gaststätte Kock. Dort verlieh Graes den ersten Karnevalsorden der Session 2010/2011 an den Bürgermeister und dessen Frau.

Ebenfalls geehrt wurde der ehemalige Zeremonienmeister Ulrich Klisa. Er bekleide, so Graes, seit kurzem politische Ämter, die ihm die Zeit für den Karneval nähmen. „Eigentlich hat er doch nur die Narrenhäuser gewechselt“, ließ der Sitzungspräsident es sich nicht nehmen, einen Schuss in Richtung Politik abzufeuern. Aber Brüning hatte den Rat des Karnevalisten bereits beherzigt und nahm die Schelte mit Humor. Den bewies er auch in seiner kurzen Rede. Er gestand, dass er als Karnevalsmuffel auf dem besten Weg sei, ein echter Karnevalist zu werden.

Zeit zum Üben hatte er am Samstag reichlich. Immer wieder erklangen jecke Lieder, und es wurde ausgiebig geschunkelt. Unter großem Beifall wurde dann das Maskottchen „Horrido“ zum Leben erweckt. In dieser Session werden die Gardeoffiziere Udo Nobis und Matthias Schaar abwechselnd das Amt des Zeremonienmeisters übernehmen. Jubelnd begrüßten die Narren ihr Maskottchen mit einem dreifachen „Helau“, bevor sie ganz zum Schluss mit passender Musik sogar über Tische und Stühle gingen.

Quelle: Ochtruper Tageblatt vom 15.11.10 von Anne Steven

Lahme Schwimmer

530 Enten schwimmen die Vechte runter

METELEN  Mit einem Mal plumpsten 530 kleine gelbe Plastikenten von der Brücke am Vitustor in die Vechte. Kinder in Gummistiefeln sprangen aufgeregt am nassen Ufer herum und versuchten gemeinsam mit ihren Eltern genau ihre Ente im riesigen Schwarm der Plastiktiere zu entdecken. Von Philip Klenner

Nach langer Reise konnte Matthias Schaar die Siegerente mit der Nummer 262 endlich aus dem Wasser holen. (Foto: Klenner)

Dieses ungewöhnliche Bild ließ sich am Sonntagnachmittag entlang der Vechte erhaschen, denn die KG Stadtwacht lud zum "2. Metelener Entenrennen" ein. "Bereits auf dem Fettmarkt haben wir rund 500 Enten verkauft. Heute erhöhte sich die Zahl noch einmal auf 530 Enten", berichtete Werner Pöpping, stellvertretender Sitzungspräsident der KG Stadtwacht.

Erlös unterstützt den Nachwuchs

Neben dem Spaß für die Zuschauer, dient das Rennen vor allem dem Nachwuchs: "Mit dem Erlös unterstützen wir unsere Tanzgarden in der Ausbildung und Ausstattung", so der Stellvertreter weiter. Dafür lohne sich aber der große organisatorische Zeitaufwand, der aufgebracht werden muss, um alle Enten zu nummerieren. Um kurz nach 14 Uhr war es dann soweit. Die KG Stadtwacht warf alle 530 Enten von der Vechtebrücke am Vitustor in das Flüsschen. Aber nur langsam bewegten sich die gelben Enten in Richtung des Mühlenmuseums. Aufgrund der schwachen Strömung mussten André und Lukas Schaar im Ruderboot nachhelfen.

Während sich die Menge der Schaulustigen auf den Weg zur Mühle aufmachte und sich von der Karnevalsgesellschaft mit Getränken versorgen ließ, blieben immer wieder besonders die Kleinen am Ufer stehen. "Guck mal Papa, die Enten knutschen sich", sagte eines der Mädchen aufgeregt. "Die sollen nicht knutschen", antwortete ihr Vater. "Die sollen schneller schwimmen." Doch diese Aufforderung half nicht viel. Im Schneckentempo bestritten die Plastiktiere das Rennen, bis schließlich die Vechte nach rund eineinhalb Stunden die erste Ente in Ziel trieb, wo Matthias Schaar sie aus dem Wasser nahm.
Nach der Auswertung der Startnummern in der Mühle gab Werner Pöpping die Sieger bekannt. Als erstes schwamm die Ente mit der Startnummer 262 von Ferdi Laurenz ins Ziel.

Tolle Sachpreise

Dieser gewann somit zwei Eintrittskarten für ein Champions League Spiel vom FC Schalke 04. Michel Reich erhielt als Zweitplazierter zwei Karten für ein Bundesligaspiel und Lukas Segelers Ente schwamm als dritte ins Ziel und war somit 25 Euro wert. Die "Besitzer" der nachfolgenden 24 Enten erhielten ebenfalls tolle Sachpreise, wie Gutscheine und Dartscheiben.

02. 11 2010 | Quelle: Münstersche Zeitung [Bericht/Foto: Philip Klenner ]

Entenrennen wird zum Spaziergang auf dem Wasser

So sehen Gewinner aus: Matthias Schaar holte die schnellsten Enten im Ziel aus dem Wasser.Fotos:

So sehen Gewinner aus: Matthias Schaar holte die schnellsten Enten im Ziel aus dem Wasser.Fotos:
(Hanna Paßlick)

Metelen - „Schau mal, Papa. Ich glaube, die knutschen.“ Die Antwort auf diese Beobachtung einer kleinen Zuschauerin lässt nicht lange auf sich warten: „Die sollen nicht knutschen, die sollen endlich schwimmen“, ruft ihr Vater auf die Vechte hinaus. Doch die angesprochenen gelben Schwimmer haben ihr eigenes Tempo. Gemächlich gleiten sie dicht gedrängt über das Wasser, begleitet von den Rufen aufgeregter Zuschauer.

Knapp 530 gelbe Plastiktiere haben es am Sonntagmittag auf die Startliste des Entenrennens der KG Stadtwacht geschafft. Auf der Brücke am Vitustor stehen rund 100 Schaulustige und beobachten, wie die Enten zu Wasser gelassen werden. Das Ziel der Zuschauer: mit der eigenen Ente einen von 25 Preisen zu ergattern, die die Organisatoren in diesem Jahr zur Verfügung gestellt haben.

Bereits auf dem Fettmarkt konnte das gelbe „Federvieh“ für zwei Euro pro Stück erworben werden. Nun zeigt sich, wer ein gutes Händchen für Gewinner hatte. Rufe wie „Los, los, nun mach schon!“ und „Jetzt sei doch keine lahme Ente!“ schallen von einem Ufer der Vechte zum anderen. Nur langsam bewegen sich die Tiere über das Wasser in Richtung Plagemanns Mühle. Zu schwach ist die Strömung, zu schwer sind die Wettkampfteilnehmer, deren Rennen sich zunehmend als Geduldsprobe für das aufgeregte Publikum entpuppt. „Wir haben sie extra mit Magneten versehen, damit sie ihren Schwerpunkt und damit das Gleichgewicht halten“, erklärt Elferratsmitglied Werner Pöpping. Doch auch das hält einige Enten nicht davon ab, die Uferböschung aufzusuchen oder sich kopfüber in einen Ast zu verkeilen.

Nach zwei Stunden haben die ersten Vögel das Ziel erreicht. Die Gewinner der Hauptpreise stehen fest: Ferdi Laurenz hat Karten für eine Champions-League-Begegnung von Schalke 04 gewonnen, und Michael Reich darf sich auf ein Bundesligaspiel von Borussia Dortmund freuen. Den dritten Platz belegte Lukas Segeler und bekam für seine schnelle Ente 25 Euro. Der Erlös des Rennens kommt der Tanzgarde der KG Stadtwacht zugute.

Hier geht es zur Bilderstrecke vom Tageblatt für den Kreis Steinfurt

Quelle: Ochtruper Tageblatt vom 01.11.10 von Hanna Passlick

Rennenten warten auf ihren Einsatz

Nicht drängeln: Die gelben Teilnehmer sind bereit für ihren Einsatz am morgigen Sonntag um 14 Uhr.Foto:

Nicht drängeln: Die gelben Teilnehmer sind bereit für ihren Einsatz am morgigen Sonntag um 14 Uhr.Foto: (Pixelio)

Metelen - Die ersten Rennenten warten bei ihren Besitzern schon ungeduldig auf ihren Einsatz: Am morgigen Sonntag ist es soweit. Dann starten die gelben Teilnehmer in der Vechte bei Plagemanns Mühle zum zweiten Entenrennen der KG Stadtwacht. Die Organisatoren hatten zahlreiche Enten auf dem Fettmarkt verkauft.

Nun ist alles bereit für das Wettschwimmen. Dabei gibt es für alle Zuschauer und Teilnehmer neben kalten Getränken auch Kulinarisches vom Grill. Auf Grund der großen Nachfrage verkauft die KG Stadtwacht auch morgen noch, bis kurz vor Rennstart, an der Mühle Rennenten. Je nach Strömung der Vechte ist die Mühle Start oder Ziel des Entenrennens. Route eins sieht einen Start an der Vechtebrücke am Sophienheim und die Mühle als Zielort vor. Die Alternative wäre, die Rennenten auf Route zwei bei Plagemanns Mühle ins Wasser zu setzen. Ziel wäre dann die Vechtebrücke an der DRK- Zwergenburg.

Im Anschluss an das Entenrennen findet an der Mühle die Siegerehrung statt. Dabei gibt es 20 Preise zu gewinnen. Danach lädt die KG Stadtwacht zum gemütlichen Beisammensein ein.

Quelle: Ochtuper Tageblatt vom 30.10.10

 

Die Invasion der gelben Plastikenten

Nicht echt, aber in der Mehrzahl: die gelben Rennenten erobern im November wieder die Metelener Vechte.Foto:

Nicht echt, aber in der Mehrzahl: die gelben Rennenten erobern im November wieder die Metelener Vechte.Foto: (Peter Harke)

Metelen - Auch in diesem Jahr wird sich die KG Stadtwacht Metelen mit einem Stand auf dem Fettmarkt am 23. und 24. Oktober (Samstag und Sonntag) präsentieren. „An dem Stand wird bei schmissiger Karnevalsmusik wieder Kölsch vom Fass angeboten“, versprechen die Karnevalisten in einer Pressemitteilung. Die Tanzgarden der KG wollen außerdem am Sonntag zwischen 15 und 15.30 Uhr mit ihren neuen Tänzen alle Fettmarkt-Besucher auf die neue Karnevalssession einstimmen. Unverzichtbar sind an beiden Fettmarkttagen die Rennenten, die von der KG angeboten werden. Denn am 31. Oktober (Sonntag) werden sie von KG Stadtwacht wieder zu Wasser gelassen.

Mit dem Erwerb einer Rennente können sich alle Besucher registrieren und in die Starterliste eintragen lassen.

Am 31. Oktober wird dann um 14 Uhr für alle registrierten Rennenten in der Vechte am Mühlenmuseum der Startschuss fallen. Die ersten am Ziel eintreffenden 20 Rennenten werden prämiert.

Laut Pressetext der KG Stadtwacht warten auf den Sieger zwei Eintrittskarten für das Champions Leaugue-Spiel FC Schalke 04 gegen Olympique Lyon am 24. November (Mittwoch) in der Veltins-Arena. Der Zweitplatzierte erhält zwei Freikarten für ein Bundesligaspiel der Borussia Dortmund im Westfalenstadion. Der Drittplatzierte erhält seinen Preis in bar ausgezahlt.

Auf die Gewinner der Plätze vier bis 20 warten Preise wie Essensgutscheine, Spiele, Eintrittskarten oder Ähnliches.

Der Erlös des Entenrennens soll wieder ausschließlich für den Erhalt des Metelener Sitzungskarnevals - hier insbesondere für die Jugendarbeit, Erhalt und Ausbildung der beiden Kindertanzgarden - verwandt werden, teilte die Karnevalsgesellschaft mit.

Alle KG-Mitglieder, die sich noch am Aufbau und der Betreuung des Standes an den beiden Fettmarkttagen und der Durchführung des Entenrennens beteiligen möchten, werden gebeten, sich bei Matthias Schaar, Telefon 02556/1008 oder 0178/4031526, zu melden, teilt die KG Stadtwacht mit.

Ouelle: Ochtuper Tageblatt vom 15.10.10

Prunksitzung: Karnevalsbazillus ist längst heimisch

 

Metelen. Ein Blick auf die Uhr sagt alles: „19.11 Uhr“ - Jecken vereinigt Euch - es ist Karnevalszeit. Und im Bürgerhaus gibt die KG Stadtwacht bei ihrer Prunksitzung gleich zu Beginn richtig Gas

"Lasst uns unsere Stimmbänder massieren“, ruft Sitzungspräsident Herbert Graes ins Mikro. Auf geht’s: „Rot und Gelb, wie lieb hab ich dich“, tönt es durch den Saal. Die Gäste wissen Bescheid - die Farben der KG Stadtwacht. Sie hat zur Prunksitzung gebeten und der Lautstärkepegel im Saal erreicht seinen Jahreshöhepunkt. Es wird gegrölt, getrommelt und geklatscht und immer wieder schallt es „Metelen Helau“.

Sitzungskarneval in Metelen“, so lautet das Motto. Genau genommen 53 Jahre: Albert Tietmeyer brachte damals den „Karnevalsbazillus“ aus Köln mit in die Vechtestadt. Von einem Gegenmittel will er bis heute nichts wissen. Einmal Karnevalist, immer Karnevalist.

Die „Minis“ der KG Stadtwacht hatten sich für ihren Showtanz einiges einfallen lassen.

Die „Minis“ der KG Stadtwacht hatten sich für ihren Showtanz einiges einfallen lassen.

 

Doch die erste Rakete gebührt den Kleinen, genauer gesagt den „Minis“. Sie begeistern mit ihrem Gardetanz ebenso wie die Roten Funken. Juliana Westermann, Leonie Winkelhues, Michelle Nelson, Katharina Schründer, Franziska Hundehege, Laura Isermann und Lea Richter bekommen eine ganz besondere Ehrung. Sie nehmen mit Stolz das Treueabzeichen des Bundes Deutscher Karneval in Bronze für sechs Jahre aktive Tätigkeit im karnevalistischen Tanzsport entgegen.

 

Dann geht es musikalisch rund. „Am Vechteufer, da wachsen keine Trauben“, stimmt Graes den klassischen Karnevalsohrwurm an. Die jeckische Meute stimmt mit ein. „Es blüht kein goldener Wein am schönen Vechtestrand…“, machen sie weiter.

Die Showeinlage der Leerer Jungschützen folgt prompt. Sie lassen wortwörtlich „die Puppen tanzen“ und führen Breakdance-, Rock- und sogar Balletteinlagen im Miniformat vor. Die Jecken sind sich einig: „Wir sind der Meinung, das war spitze“, tönt es durch den Bürgersaal.

 

Herbert Graes (v.) führte durch den Abend und ehrte Albert Tietmeyer (l.) für seinen karnevalistischen Einsatz.

Herbert Graes (v.) führte durch den Abend und ehrte Albert Tietmeyer (l.) für seinen karnevalistischen Einsatz.

 

Auch Karnevalsduo „John und Ron“ aus den Niederlanden haben die Lacher auf ihrer Seite. Sie lassen Liedertexte für sich sprechen und haben vor allem eins im Sinn: das Publikum triezen. Da muss gar eine Jeckin Platz im „knallroten Gummiboot“ nehmen und sich unter der Decke zu Duomitglied John kuscheln. Und als man ihr endlich den Ausstieg aus dem Boot gewährt, stellten die Karnevalsfreunde doch glatt fest: „Jaaa, er lebt noch, er lebt noch …“. Die Karnevalisten haben vor Lachen Tränen in den Augen. „Was ein verrücktes Duo“, lobt auch Herbert Graes.

Der „Hamburger Jung auf Heimaturlaub“, Daniel Klisa, beweist mit sarkastischem Humor sein unverwechselbares Talent zum Imitieren. Sein Kommentar bei der Ordensüberreichung: „Ich werde den Preis nicht annehmen“, ahmt er unter schallendem Gelächter den Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki nach. Schließlich erobert das weibliche Geschlecht die Bühne. Die „Powerfrau aus dem Münsterland“, Sabine Hollefeld alias „Emma“, betritt das Podest. Ihr Spezialgebiet: die alltäglichen Marotten ihres Ehelebens mit „ihrem Bernd“ inklusive seiner, wie sie es so schön nennt, „Prozentprobleme“. „Oder wie heißt das noch gleich?“, scherzt die etwas andere Vertreterin des zarten Geschlechts mit dem Publikum.

 

Die Tanzgarden der KG Stadtwacht haben in den vergangenen Wochen intensiv geprobt. Am Samstag absolvierten sie während der Prunksitzung gleich mehrere große Auftritte.

Die Tanzgarden der KG Stadtwacht haben in den vergangenen Wochen intensiv geprobt. Am Samstag absolvierten sie während der Prunksitzung gleich mehrere große Auftritte.

 

Bunt geht es weiter und Regenschirme in allen Farben werden über die Bühne geschwungen. Zu „It’s raining men“ von Geri Halliwell lassen es die „Roten Funken“ so richtig krachen.
Doch es kommt noch wilder. Bei der Bocholter Stadtgarde fliegen die Damen sogar durch die Lüfte und begeistern die Zuschauer. Das will Herbert Graes natürlich auch von seinen Karnevalisten sehen. „Wer ist bereit, die Welt mal von oben zu sehen?“, ruft er ins Publikum. Hermann Wisse erbarmt sich. „Schaut Euch den platten Aal an“, kommentiert Graes schadenfroh, als Wisse in den Armen der männlichen Stadtgarde Bocholts liegt. Gleich drei Mal schmeißen ihn die Bocholter in die Höhe.
"Party Pur“ gibt es zum Abschluss mit Stargast „Rick Arena“. Der Entertainer und DJ ist sonst eher in den Aprés-Ski-Hütten zu Hause. Er tanzt mit der Menge zum Fliegerlied und startet den Versuch, die längste Polonaise der Welt im Bürgerhaus auf die Beine zu stellen. Die Feierlaune hat ihren Höhepunkt erreicht.

 

Hier geht es zur Bilderstrecke vom Tageblatt für den Kreis Steinfurt

 

24. Januar 2010 | Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt [Bericht/Foto: Mareike Katerkamp]

 

Prunksitzung

Metelen völlig närrisch

 

Von Dorothee Zimmer am 24.01.2010 17:25 Uhr

 

METELEN „Gegen den Karnevalsbazillus gibt es bis heute noch kein Gegenmittel“, ruft Sitzungspräsident Herbert Graes ins närrische Publikum. Warum denn auch!

 

100125mt-stadtwacht-gardeta.jpg

Auch Tanzmariechen durften nicht fehlen.

Foto: Dorothee Zimmer

Wer befallen ist, dem gehen die gängigen Stimmungshits ins Blut, dem werden Beine, Arme und Hände über das normale Maß hinaus beweglich, da wird gesungen, geklatscht, geschunkelt, gelungene Show- und Tanzeinlagen mit Raketenbeifall und extra einstudierten „Scha-la- la-lala“-Liedchen belohnt. Fröhlichkeit hat keine schlechten Nebenwirkungen.
Die erste Karnevalssitzung fand im Januar 1954 statt, und eingedenk dieser Tatsache stellte die KG-Stadtwacht ihre diesjährige Prunksitzung unter das Motto „Über 50 Jahre Sitzungskarneval in Metelen“. Graes erinnerte an diese Anfänge und dankte den Karnevals-Urgesteinen Albert Tietmeyer und Heinz Wiedau.

 

Neue Kostüme und flotte Musik

Zahlreiche Akteure geben sich an diesem Abend im Bürgersaal ein Stelldichein. Mit besonderem Stolz verweist der Sitzungspräsident auf die beiden Stadtwacht eigenen Tanzgarden „Die Minis“ und „Die roten Funken“, die bei verschiedenen Auftritten sowohl mit neuen Kostümen, flotter Musik und überaus gelungenen Choreografien das Publikum von den Stühlen reißen. Aus Leer unterhalten acht Jungschützen, sie lassen „die Puppen tanzen“.

 

Der Metelener Daniel Klisa erzählt in der Bütt als „Hamburger Jung auf Heimaturlaub“ von Eindrücken, die er als Praktikant bei einem ortsansässigen Arzt gesammelt hat und – immer wieder gern genommene Zielscheibe – von kleinen Eskapaden des Altbürgermeisters Karl-Heinz Brenner an der Theke von Piepers Heiner. Humor mit Lokalkolorit!

Emma alias Sabine Hollefeld plaudert zur Erheiterung der Narren aus ihrem Eheleben mit „Bänd“, der augenscheinlich viele negative Eigenschaften in sich vereint. Sie lüpft ihr Kleid und zeigt die bis zu den Knien in wollende Unterwäsche verpackte Kehrseite. „Meine Bodyguards“, lässt sie wissen.

 

Späßchen mit dem Publikum

John und Ron kommen aus den Niederlanden. Ihre Späßchen treiben sie miteinander, aber auch mit dem Publikum. Immer wieder streifen sie durch die Reihen und picken sich jemanden heraus.

Als weiterer Gast zieht die Bocholter Stadtgarde ein. Und lässt das Publikum staunen. Ein ums andere Mal wirft die Garde ihr Tanzmariechen in die Luft und fängt das stets lächelnde und Haltung bewahrende Mädchen gekonnt wieder auf.

Rick Arena wirbelt

Es geht stramm auf Mitternacht zu, da kündigt Graes den „Stargast“ an: „Jetzt wird es heiß im Saal.“ Rick Arena wirbelt auf die Bühne und durchs Publikum. Der junge Mann lässt mit bekannten Liedern die Stimmung ansteigen und ruft zur „längsten Polonaise der Welt“ auf. Das anschließende Finale krönt die rund fünfstündige Sitzung.

Hier geht es zur Fotostrecke der MZ              

„Am Vechteufer“ darf geschunkelt werden

Metelen - Die Melodie der Strophe könnte fast von den „Höhnern“ stammen, und der Refrain lädt zum Schunkeln ein: „Am Vechteufer, da wachsen keine Trauben, es blüht kein goldener Wein am schönen Vechtestrand, doch wachsen hier, und das könnt Ihr mir glauben, die liebsten Leute im ganzen Land.“ Herbert Graes drückt die Stopp-Taste. Den Text kennt der 56-jährige Präsident der KG Stadtwacht schon lange auswendig. Das Lied ist ein Klassiker bei den Metelener Prunksitzungen. 1967 hat Heinz Wiedau es getextet. Die Vechtespatzen, eine Gesangsgruppe der Kolpingfamilie, trugen es bei der folgenden Sitzung vor. Damit war ein Kulthit für die karnevalistischen Veranstaltungen in Metelen geboren.

Herbert Graes hat das Stück jetzt neu vertont. Bei der Prunksitzung der KG Stadtwacht am Samstag (23. Januar) feiert die 2009er Auflage von „Am Vechteufer“ Premiere. Stampfender Rhythmus ersetzt nun die Klavierbegleitung von damals.

Orden und Kette liegen bereit: Herbert Graes und die Mitglieder der KG Stadtwacht freuen sich auf die Prunksitzung am Samstag.Foto:

Orden und Kette liegen bereit: Herbert Graes und die Mitglieder der KG Stadtwacht freuen sich auf die Prunksitzung am Samstag.Foto:
(Linda Braunschweig)

Mit Tanzmusik kennt sich der Rheiner Kriminalhauptkommissar bestens aus: 15 Jahre lang war er nebenbei auf Hochzeiten, Schützenfesten und anderen Veranstaltungen unterwegs, die ohne Musik nicht auskommen, als DJ unterwegs. Deshalb war es für ihn ein Leichtes, den ursprünglichen Text noch mal ein wenig umzudichten. Schwimmhalle, Hähnchenmast und Vogelpark sorgen nun für die nötige Aktualität. Udo Nobis, Küster und Organist der katholischen Kirchengemeinde, fügte eine neue Tonart hinzu, und dann ging es auch schon in ein Tonstudio in Leverkusen, wo Graes das neue Werk einsang.

„Die Melodie ist sicher schon 100 Jahre alt“, sagt Graes. Das Lied sei im ganzen Münsterland bekannt, nur eben mit unterschiedlichen Texten. Am Samstag präsentiert Graes es zum Playback von der neuen CD. Aber natürlich hat die KG Stadtwacht noch weit mehr auf Lager, um die Stimmung anzuheizen. Schon seit Monaten feilen die beiden vereinseigenen Tanzgarden, die „Minis“ und die „Roten Funken“, an ihren neuen Choreographien. Mit welchen Besonderheiten sie in diesem Jahr aufwarten, ist geheim. Nicht mal Graes weiß, wie die neuen Tänze aussehen. Dass aber sieben der Tanzmariechen während der Sitzung den Treueorden in Bronze des Bundes Deutscher Karneval erhalten, kann er ganz sicher sagen. Die Anstecker liegen schon in seinem Wohnzimmer bereit.

Daneben wartet die KG Stadtwacht mit Büttenrednern wie John und Ron aus den Niederlanden oder Powerfrau Emma alias Sabine Hollefeld aus Emsdetten auf. Zählen kann die KG auch auf die Jungschützen aus Leer, die eine Showeinlage im Gepäck haben. Zu Gast sind außerdem die Bocholter Stadtgarde und Party-DJ Rick Arena. Im Anschluss an das Programm sorgt DJ Dirk Rieskamp dafür, dass kein Narr nach Hause gehen muss, ohne das Tanzbein geschwungen zu haben.

Das Motto der Sitzung lautet „Über 50 Jahre Sitzungskarneval in Metelen“. Graes erklärt, warum die KG diesen Titel wählte: „Während seiner Walz als Bäckergeselle machte Albert Tietmeyer Station in Köln. Beim dortigen Karneval dachte er, das muss doch in Metelen auch gehen und brachte die Idee zur Prunksitzung mit nach Hause.“ Und es ging. 1957 veranstaltet die Kolpingfamilie die erste Sitzung. Diesen Anfängen gedenkt die neueste Auflage der Sitzung. Als Ehrengäste sind Albert Tietmeyer und Heinz Wiedau eingeladen.

Bis dahin haben Graes und seine Mitstreiter aber noch einiges zu tun: Spätestens ab Donnerstag geht der Aufbau im Saal des Bürgerhauses in die entscheidende Runde. „Vermutlich werden wir Nachtschichten einlegen müssen“, sagt Graes. Ab 19.11 Uhr steht er dann am Samstag auf der Bühne. Bis dahin muss alles fertig sein.

» Karten gibt es noch im Versicherungsbüro Kippelt am Sendplatz. Einlass ist ab 18 Uhr.

18. Januar 2010 | Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt

Karnevalisten schwelgen in Erinnerungen

Von Kathrin Herbers am 8.01.2010 19:15 Uhr

METELEN „Heidewitzka Herr Kapitän“ – so hieß einer der Karnevalsschlager von Karl Berbuer, der es Albert Tietmeyer angetan hatte. In Köln hatte ihn nach dem Krieg der Bazillus Karnevalis befallen. Grund genug für den Metelener, den Sitzungskarneval auch vor Ort populär zu machen. Das ist mehr als 50 Jahre her.

100106-MT-KARNEVAL VORBEREI.jpg

Schwelgen in Erinnerungen - und freuen sich auf die bevorstehende Prunksitzung (v.l.): Herbert Graes, Albert Tietmeyer und Werner Pöpping.

Foto: Kathrin Herbers

Als Bäckergeselle hatte er damals im Kölner Kolpinghaus gelebt: „Da kam ich mit dem Karneval in Berührung, hab auch den großen Karl Berbuer, der selber Bäcker war, gesehen“, schwärmt der 80-Jährige noch heute. Auf einer Versammlung im Dezember 1956 – da lebte Tietmeyer gerade wieder acht Wochen in der Vechtegemeinde – legte er gemeinsam mit rund 30 Kolpingmitgliedern in der Gaststätte Hilkmann den Grundstein für den Metelener Sitzungskarneval.

„Die erste Sitzung zu Beginn 1957 war ein derartiger Erfolg“, erinnert sich Tietmeyer, der 33 Jahre als Sitzungspräsident fungierte, an die Anfänge. Da lohnt ein Blick zurück. Erst recht, wo das Motto der diesjährigen Karnevalssitzung „Über 50 Jahre Sitzungskarneval in Metelen“ lautet.

1959 erste abendfüllende Karnevalssitzung

Das Gesangsduo Theo Wiedau und Heinz Jupp Wenninghoff sang das Lied von der „alten Insel, wo zwei Hühnerhäuser stehn“. In die Bütt stiegen unter anderem Theo Hollekamp und Ludger Iking. Vielversprechend ging es weiter. 1959 veranstaltete die Kolpingsfamilie die erste abendfüllende Karnevalssitzung im renovierten Jugendheimsaal mit mehr als 600 Gästen.

Bald war der Saal zu klein. Schließlich mussten zwei Sitzungsabende abgehalten werden, zu denen insgesamt rund 1000 Menschen zusammenströmten. „Metelen war der erste Ort in der Umgebung, in dem es Sitzungskarneval gab“, erinnert sich Tietmeyer an die Anfänge. Und die ersten großen Sitzungen im Fernsehen wurden erst um 1965 ausgestrahlt.

Verzicht auf auswärtige Redner

100107-MT-KARNEVAL 1976B.jpg

Und 1976 (v.l.): Albert Tietmeyer, Bürgermeister Hermann Rosing und Gemeindedirektor Wilhelm Budde.

Foto: Archiv

„Die Leute fragten sich immer ’Was sie wohl in diesem Jahr wieder bringen?’ – natürlich viel auf Platt“, der Metelener lächelt. Viele kommunale Themen wie die Planung für das Metelener Freibad nahmen die Büttredner damals auf die Schippe. Dabei waren die Sitzungen „Marke Eigenbau“. Auf auswärtige Redner konnte verzichtet werden bei der Vielzahl der Metelener Originale, die mit von der Partie waren.

In den letzten drei Jahren bis 1991 habe der Heimatverein die Sitzungen mit Erfolg weitergeführt. Doch dann war Schluss: „Die Zeiten hatten sich geändert. Weniger Besucher kamen. Nicht zuletzt weil Funk und Fernsehen eine immer größere Rolle spielten“, meint Tietmeyer.

Schlange stehen für Prunksitzungs-Karten

Was damals keiner ahnen konnte: Das Kapital Karneval in Metelen war doch noch nicht abgeschlossen. Der Sitzungskarneval lebte 2002 mit der Gründung der KG Stadtwacht Metelen wieder auf – wie Phoenix aus der Asche. Die Menschen standen gerade in den ersten Jahren nach Gründung des Vereins, der aus den Reihen des Offizierskoprs der Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus hervorging, Schlange, um Karten für die Prunksitzung zu erlangen.

Natürlich hoffen Präsident Herbert Graes und der zweite Vorsitzende Werner Pöpping auch in dieser Session, dass das Interesse groß ist. Bisher sei der Vorverkauf recht ordentlich angelaufen. Eine gute Resonanz wäre nicht nur wegen der engagierten ehrenamtlichen Mühen wünschenswert, sondern auch wegen des enormen finanziellen Aufwandes.

Investition in Kindertanzgarde

„Wir sind kein Sparverein. Das eingenommene Geld stecken wir in die Ausbildung der Kindertanzgarden und die Bezahlung der Künstler. Da bleibt nichts über“, betont Graes. Denn auf „eigene Leute“ könne man nicht zurückgreifen.

 

 

Hit aus den 70er Jahren neu vertont

Metelen - Vor mehr als 50 Jahren wurde in Metelen zum ersten Mal ein Sitzungskarneval gefeiert. Grund genug für die Karnevalsgesellschaft Stadtwacht, es am 23. Januar (Samstag) richtig krachen zu lassen. Dann steigt die karnevalistische Prunksitzung im Bürgerhaus.

Aus der Taufe gehoben hat die Kolpingfamilie den Sitzungskarneval in der Vechtegemeinde. 1957 unternahm sie erste Schritte, in das traditionellen Kappenfest eine einstündige Sitzung zu integrieren. Das kam bei den Jecken gut an, so dass die Veranstaltung ein Jahr später wiederholt werden sollte Wegen Umbaumaßnahmen in der Kirche wurden 1958 jedoch die Gottesdienste in den Saal des Bürgerhauses verlegt, so dass sich die Karnevalisten beschränken mussten. Die ersten „richtigen“ Sitzungen folgten daher 1959 und 1960. „Die Sitzungen wurden immer erfolgreicher und beliebter. Aufgrund der hohen Besucherzahlen sind dann in jedem Jahr zwei Sitzungen angeboten worden“, schreibt die KG Stadtwacht in einer Rückschau. In den 80er und 90er Jahren legte der Sitzungskarneval teilweise Pausen ein. Die KG Stadtwacht ließ die Tradition im Jahr 2002 wieder aufleben. Die Organisatoren haben sich für das „Jubiläum“ etwas Besonderes einfallen lassen: Sie haben einen Karnevalshit, den die „Vechtespatzen“ in den 70er Jahren vortrugen, neu vertonen lassen und dessen Autor, Heinz Wiedau, zur Sitzung eingeladen. Neben ihm wird auch der langjährige Sitzungspräsident, Albert Tietmeyer, mit einem Karnevalsorden geehrt.

Mit von der Partie sind auch die beiden Tanzgarden „Minis“ und „Rote Funken“ der Karnevalsgesellschaft. Einige Tänzer werden während der Sitzung für ihre langjährige Treue geehrt. Zudem prämiert die KG Stadtwacht die schönsten Kostüme.

» Karten gibt es im Vorverkauf im Versicherungsbüro Kippelt, Sendplatz.«

30. Dezember 2009 | Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt

Jecken stehen in den Startlöchern

Metelen - Jecken aufgepasst: Am Montag (7. Dezember) startet der Vorverkauf für die Prunksitzung der KG Stadtwacht Metelen am 23. Januar (Samstag). Die Karten gibt es im Versicherungsbüro Kippelt am Sendplatz. Dort sind auch Sitzplatzreservierungen möglich. Die Organisatoren bitten auch die Gewinner der Freikarten aus dem Kostümwettbewerb der Sitzung 2009 und dem Entenrennen, ihre Plätze rechtzeitig zu reservieren und die Freikarten abzuholen.

Die erste Karnevalsprunksitzung in Metelen fand 1956 unter Federführung der Kolpingfamilie und des Sitzungspräsidenten Albert Tietmeyer statt. 54 Jahre später lautet daher das Motto der KG Stadtwacht: „Über 50 Jahre Sitzungskarneval in Metelen“.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Die Narren dürfen sich wieder auf ein fast fünfstündiges Programm für Jung und Alt freuen“, schreibt die KG in ihrer Ankündigung. Einlass ist ab 18 Uhr. Pünktlich um 19.11 Uhr werden die beiden Metelener Tanzgarden, Minis und Rote Funken, die beiden Gardeoffiziere mit der Standarte der KG, der Zeremonienmeister und der Elferrat, angeführt vom SFZ, in Saal des Bürgerhauses einziehen. Neben den eigenen Tanzgarden und örtlichen Büttenrednern hat die KG unter anderem John & Ron aus den Niederlanden, die Büttkanone Emma alias Sabine Hollefeld (bekannt aus der Fernsehsitzung „Westfalen haut auf die Pauke“ und ihrem Kabarett „Dietutnix“), die Jungschützen aus Leer mit einer Showeinlage sowie die Bocholter Stadtgarde, mit Tanzmajor, Tanzmariechen und Fanfarenkorps verpflichtet. Als Stargast des Abends hat Rick Arena - bekannt von vielen Bühnen zwischen Mallorca, den Skihütten und den Oktoberfesten - sein Kommen zugesagt. Für Musik während der Sitzung sowie bei der anschließenden Party sorgt DJ Dirk Rieskamp.

03. Dezember 2009 | Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt

Partykanone Rick Arena bei Prunksitzung

METELEN Schon am Montag startet der Vorverkauf für die große Karnevalsprunksitzung der KG Stadtwacht-Metelen e.V. Die Vorbereitungen für die Große Prunksitzung der KG Stadtwacht, am Samstag, 23. Januar, laufen auf Hochtouren.

Die erste Karnevalsprunksitzung in der Gemeinde Metelen, unter Federführung der Kolpingsfamilie Metelen, unter Leitung des langjährigen Sitzungspräsidenten, Albert Tietmeyer, wurde im Jahre 1956 durchgeführt. 54 Jahre später lautet daher das diesjährige Motto der KG Stadtwacht: „Über 50 Jahre Sitzungskarnevals in Metelen“.

Die Programmplanungen sind abgeschlossen. Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um den Narren auch in dieser Session wieder ein abwechslungsreiches, fast fünfstündiges Programm, für jung und alt, präsentieren zu können.

Pünktlich um 19.11 Uhr geht's los
Einlass ist ab 18 Uhr. Pünktlich um 19.11 Uhr werden die beiden Metelener Tanzgarden, „Mini’s“ und „Rote Funken“, die beiden Gardeoffiziere mit der Standarte der KG, der Zeremonienmeister und der Elferrat, angeführt vom Spielmanns- und Fanfarenzug Metelen in den festlich geschmückten Saal der ÖBS einziehen.

Mitwirkende sind der Spielmanns- und Fanfarenzug Metelen, die Tanzgarden mit ihren Garde- und Showtänzen, die „Mini’s“ und „Rote Funken“, örtliche Büttenredner wie John & Ron, ein humoristisches Spitzen-DUO aus den Niederlanden, die Büttkanone und Powerfrau Emma, alias Sabine Hollefeld aus Emsdetten. Hollefeld ist bekannt aus der Fernsehsitzung „Westfalen haut auf die Pauke“ und vielen auch ein Begriff mit ihrem Kabarett „Dietutnix“.

Stargast Rick Arena
Auch mit dabei sind die Jungschützen aus der Nachbargemeinde Leer mit einer phantastischen Showeinlage. Der Auftritt der gesamten Bocholter Stadtgarde, mit Tanzmajor, Tanzmariechen und Fanfarenkorps wird ebenfalls freudig erwartet. Stargast des Abends, auf allen Bühnen zwischen Mallorca, Skihütten und Oktoberfesten zu Hause, ist „Party-Hero“ Rick Arena, der eine gigantische Bühnenshow verspricht.  Musikalisch begleitet DJ Dirk Rieskamp die Sitzung und ist auch verantwortlich für die große After-Show-Party.

Rechtzeitig Karten reservieren
Der Vorverkauf der Eintrittskarten startet am Montag wie gewohnt im Versicherungsbüro Kippelt am Sendplatz. Hier kann sich dann jeder seinen Sitzplatz noch aussuchen und reservieren lassen. Insbesondere größere Gruppen, (Cliquen und Nachbarschaften) können sich ab Montag zusammenhängende Plätze reservieren lassen.

Auch die Gewinner der Freikarten aus dem Kostümwettbewerb der letzten Sitzung und des diesjährigen Entenrennens werden gebeten, sich ihre Plätze rechtzeitig reservieren zu lassen und die Freikarten abzuholen.

03. Dezember 2009 | Quelle: Münstersche Zeitung

Horrido ist wach

Metelen - „Horrido“ ist wieder erwacht. Feierlich weckte Zeremonienmeister Ullrich Klisa am Samstag das Maskottchen der KG Stadtwacht und leitete mit dem Akt auch in Metelen die Karnevalszeit ein. Drei Tage nach dem offiziellen Karnevalsbeginn eröffnete am Wochenende die Stadtwacht der Vechtegemeinde mit zahlreichen Helaus die „Zeit der tollen Tage“ und gab wieder Anlass zum Schunkeln.

Zusammen mit einer Abordnung des Spielmanns- und Fanfarenzuges und den beiden Tanzgardegruppen holte der Elferrat pünktlich um 11.11 Uhr Bürgermeister Helmut Brüning aus dem Rathaus ab und führte ihn feierlich ins „Tollhaus“ - die Gaststätte Kock. „In dieser Amtsperiode werden wir euch zu echten Karnevalisten machen“, versprach Sitzungspräsident Herbert Graes dem Bürgermeisterehepaar und verlieh an die Eheleute die ersten Karnevalsorden. Brüning - sich selbst als „obersten Narr“ bezeichnend - dankte lachend und wünschte der „wachsamen und schlagkräftigen Gruppe“ schöne und unbeschwerte Jeckenstunden. „Ich will mein möglichstes tun, dass ihr mich in diesem Jahr nicht bei irgendeiner Dummheit erwischt“, bemerkte er mit einem Schmunzeln.

Dennoch erinnerte er auch an den gestrigen Volkstrauertag und vergaß nicht, die Anwesenden zum stillen Gedenken aufzufordern. „Beides schließt sich nicht aus und hat seinen Platz in unserem Leben“, so die Worte des Stadtoberhaupts.

Passend zur Narrenzeit durfte das Schunkeln, Tanzen und Singen an dem Tag natürlich nicht zu kurz kommen. „Rot und Gelb, wie lieb ich dich“ schallte die Liebeserklärung an die Stadtwacht durch den Raum und nur einige Minuten später stimmte Graes ein weiteres Lied an. „Maiwurst, Schnaps und ne Mäse vom Schwein, das kriegste nur hier in Metelen allein“, so der extra auf die Vechtegemeinde zugeschnittene Text. „Schließlich feiern wir ja hier westfälischen Karneval, und da wollen wir kein Kölsch und keine Blutwurst“, meinte der Präsident. Die Menge grinste zustimmend und stimmte schon beim zweiten Durchlauf kräftig in die Zeilen mit ein.

Einen bebenden Boden bescherte die Tanzgarde den Karnevalsfreunden zum Abschluss. Die Beine flogen nur so durch die Lüfte bei der Darbietung der „Minis“ und als die „Roten Funken“, die ältere Tanzgardegruppe, an der Reihe war, staunten die Gäste nicht schlecht. Ohne mit der Miene zu zucken sprangen sie in den Spagat, zeigten eine abwechslungsreiche Choreographie und bewiesen ihr tänzerisches Können. „Na wenn das nicht eine Rakete wert ist“, meinte auch Präsident Helmut Graes und stimmte den Applaus an. Nach kräftigem Stampfen und Klatschen rissen die Zuschauer die Arme in die Lüfte und jubelten den Mädchen in ihrem rotweißen Outfit zu. Die Karnevalsorden aus Lebkuchen, die ihnen nach der Darbietung verliehen wurden, hatten sich die Tänzerinnen redlich verdient.

15. November 2009 | Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt von Mareike Katerkamp

Die neue Session mit viel Schwung eingeläutet

Von Dorothee Zimmer am 15.11.2009 16:26 Uhr
METELEN Es wird wieder närrisch in Metelen: Die Karnevalisten haben die Session eingeläutet.

Zur Musik des Karnevalsliedes „Ruuckii -Zucki“ zog eine Abordnung des Spielmannszuges mit Elferrat und den beiden Tanzgarden der KG Stadtwacht am Samstagmorgen vom Gasthaus Kock zum Rathaus, um von dort Bürgermeister Helmut Brüning und Ehefrau Anni ins „Tollhaus Kock“ zu geleiten, wo die Karnevalisten unter Vorsitz ihres Präsidenten Herbert Graes offiziell die närrische Zeit einläuteten.

Als Hinweis darauf, dass die Truppe schnell zurück sein würde, sollte das aber nicht verstanden werden: Vor dem Rückmarsch stand noch ein geselliger Umtrunk auf dem Programm.

Verwaltungschef ein bekennender „Nicht-Karnevalist“
Auf den Verwaltungschef, laut Graes ein bekennender „Nicht-Karnevalist“, sei Verlass, wenn es um die Unterstützung der Stadtwacht gehe: „Wir finden bei ihm immer ein offenes Ohr.“Die dem Karneval Zugeneigten hätten sich auf die Fahne geschrieben, aus dem „Karnevalsmuffel“ einen echten Karnevalsfan zu machen: „Und das bedeutet üben, üben, üben.“

Der erste Orden ging an den Bürgermeister
Der Bürgermeister erhielt den ersten Orden der Session und bezeichnete sich selbst augenzwinkernd als „obersten Narr“, als der er nicht nur vor dem närrischen Publikum stehe. Der Beginn der um drei Tage nach hinten verlegten Sessionseröffnung sei eingebettet in eine Zeit des stillen Gedenkens. Das jedoch schließe sich nicht aus: „Beides hat einen Platz in unserem Leben.“

Jubel um Horrido
Mit dem offiziellen Startschuss endete auch die Zeit des Sommerschlafs für das Maskottchen Horrido, dem von seinem Träger, dem Zeremonienmeister Ulrich Klisa, in einem feierlichen Akt und unter großem Jubel der versammelten Narrenschar das rote Schlafsäckchen vom Kopf gezogen wurde. Zum Vorschein kam das Gesicht der keck dreinschauenden Holzpuppe.

Von den Begleiterscheinungen karnevalistischer Freude wie Schunkeln, Klatschen und Singen machte die Runde reichlich Gebrauch. Geeignet dafür waren unter anderem das Stadtwachtlied von „Rot und gelb, wie lieb ich dich“ oder eine auf den Ort zugeschnittene Komposition von „Maiwurst, Schnaps und ne Mäse vom Schwein, das kriegste nur in Metelen allein.“

Tanzgarden ausgezeichnet
Karnevalsorden wurden an diesem Morgen reichlich verteilt: Unter anderem an die Mädchen der beiden Tanzgarden „Die Minis“ und die „Roten Funken“, die ihre neuesten Tänze darboten, und darüber hinaus an Frauen, die sich in besonderer Weise um die Förderung der Tanzgarden verdient gemacht haben – wie Helga Struwe, Ulrike Hundehege, Heike Westermann, Michaela Lütkeharmölle, Miriam Blome, Ute Isermann und Anneliese Bockholt.

Kein Männerverein
Im Kreise der Gesellschafter hieß Graes Ulrike Hundehege und Heike Westermann willkommen „Denn wir sind kein ausschließlicher Männerverein, sondern eine Karnevals-gesellschaft“, betonte Graes.
Highlight der Session wird die Prunksitzung am 23. Januar im Bürgerhaus sein, für die Graes zahlreiche Akteure ankündigte. „Damit der Sitzungskarneval ein rauschendes Fest wird.“

15. November 2009 | Quelle: Münstersche Zeitung

Fünfte Jahreszeit

"Horrido" wird zu neuem Leben erweckt

METELEN „Helau, seid ihr bereit, willkommen zur Beklopptenzeit. Auf einen Schlag werden alle dämlich, denn das befiehlt das Datum nämlich.“ „Dieser Auszug aus einer Antibüttenrede kann den Metelener Narren nichts anhaben. Humor ist, wenn man trotzdem lacht“, freut sich die KG Stadtwacht auf die neue Session. Samstag steht ganz im Zeichen des Karnevals.

Zur Sessionseröffnung treffen sich alle Gesellschafter der KG mit ihren Partnerinnen um 9.45 Uhr im Tollhaus Kock zu einem Frühstück.
Unter dem diesjährigen Motto „Über 50 Jahre Sitzungskarneval in Metelen“ ziehen dann pünktlich um 11.11 Uhr Elferrat, Zeremonienmeister, die beiden Standartenträger und allen voran die Tanzgarden Minis und Rote Funken zum Rathaus, um den Bürgermeister abzuholen.

Unter Fanfarenklängen zieht die närrische Schar anschließend in den Saal des Altdeutschen Gasthauses Kock, um die neue Session zu eröffnen. Dort wird nun zunächst der neue Sessionsorden vorgestellt. Nach inzwischen alter Tradition wird dann der erste Sessionsorden dem Bürgermeister Helmut Brüning verliehen.

Kindertanzgarde präsentiert neue Tänze
Nach Auferweckung des Maskottchens der KG Stadtwacht „Horrido“ wird dieser dann bis zum Ende der Session in die Verantwortung und Obhut des neuen Zeremonienmeisters übergeben. Nach einem Jahr Training stehen dann die beiden Kindertanzgarden bereit, um den Metelener Narren einen Auszug ihrer neu einstudierten Tänze zu präsentieren.

Die vollständigen Showeinlagen bleiben natürlich bis zur Aufführung in der Prunksitzung am Samstag, 23. Januar 2010, geheim. Bei der anschließenden zünftigen Eröffnungsparty in den Schankräumen des Tollhauses Kock wird die Session dann richtig eingeläutet. Alle Aktiven, Elferrat, Zeremonienmeister, Gardeoffziere (mit Standarte) und Ehrensenatoren treffen sich in ihren Uniformen bereits um 9.15 Uhr im Saal des Bürgerhauses zu einem Fototermin.

Neue Bilder für die Webseite der KG
Es sollen dort aktuelle Lichtbilder für die Webseite der KG gefertigt werden. Damit die nachfolgenden Zeiten auch eingehalten werden können, werden alle Aktiven gebeten, pünktlich um 9.15 Uhr zu erscheinen.

10. November 2009 | Quelle: Münstersche Zeitung

KG Stadtwacht macht sich startklar

Metelen - Heute ist offizieller Karnevalsbeginn. Dem wollen die Narren der KG Stadtwacht natürlich nicht nachstehen. Sie eröffnen die neue Session am Samstag (14. November) in der Gaststätte Kock. Dort kommen alle Karnevalfans mit ihren Partnerinnen um 9.45 Uhr zu einem gemeinsamen Frühstück zusammen.

Der offizielle Startschuss fällt natürlich um 11.11 Uhr. Dann holen die Karnevalisten mit dem Elferrat, dem Zeremonienmeister und den Tanzgarden an der Spitze Bürgermeister Helmut Brüning am Rathaus ab. Unter Fanfarenklängen zieht die närrische Schar zurück in den Saal des Gasthauses Kock, um dort die neue Session offiziell zu eröffnen. Sie steht ganz im Zeichen eines Jubiläums: Schon seit 50 Jahren gibt es den Sitzungskarneval in Metelen.

Zunächst wollen die Narren im Saal Kock ihren neuen Sessionsorden vorstellen. Er wird dem Bürgermeister verliehen. Traditionell steht auch die Auferweckung des Maskottchens „Horrido“ auf dem Programm der Narren. Es wird danach bis zum Ende der Session in die Verantwortung und Obhut des neuen Zeremonienmeisters übergeben, heißt es in einer Ankündigung der KG Stadtwacht.

Außerdem präsentieren die beiden Kindertanzgarden Minis und Rote Funken ihre neuen Tänze und wollen schon mal einen Vorgeschmack auf die Prunksitzung am 23. Januar (Samstag) geben. Danach haben alle Narren bei der Eröffnungsparty die Gelegenheit, sich ausgiebig über die bevorstehende Session auszutauschen.

Alle Aktiven, Elferrat, Zeremonienmeister, Gardeoffziere (mit Standarte) und Ehrensenatoren treffen sich am Samstag in ihren Uniformen bereits um 9.15 Uhr im Saal des Bürgerhauses zu einem Fototermin, teilt die KG mit. Es sollen Bilder für die Webseite gefertigt werden.

10. November 2009 | Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt

Enten haben viele Fans

Metelen. „Den Gutschein esse ich ganz alleine auf“, jubelte Tjard Schüppmann nach dem ersten Metelener Entenrennen. Der Siebenjährige hatte am Sonntag drei Plastikenten ins Rennen auf der Vechte geschickt. Alle drei kamen ins Ziel und bescherten ihm neben einem Gutschein für das Restaurant Lehmann's (Platz acht) zwei Eintrittskarten für den Naturzoo in Rheine sowie zwei Knopfradios (Platz 16 und 17).

Die Begeisterung, die Tjard zeigte, war auch bei den anderen Teilnehmern zu spüren. Insgesamt hatten die Metelener 467 Enten gesponsert. Pünktlich um 14 Uhr wurden die von den Organisatoren der KG Stadtwacht an der Brücke hinter dem Mühlenmuseum in die Vechte geworfen. Zunächst war für die zahlreichen Zuschauer, die sich an der recht steilen Böschung der Vechte versammelt hatten, nicht viel zu sehen. Die Enten dümpelten auf der obersten Stufe der Wassertreppe. Dann aber kamen sie doch! Mit einer kleinen Flutwelle wurden die quietschgelben Plastiktiere auf die Reise geschickt. Jedes versehen mit einer Nummer und einem kleinen Magneten unter dem Bauch, um später im Ziel hängen zu bleiben.

Hängen blieben viele Enten allerdings schon kurz nach dem Start. Während sich die Zuschauerkarawane am Vechteufer entlang Richtung DRK- Kindergarten schlängelte, versammelte sich ein Schwarm Enten unterhalb der Wassertreppe und schien auch nicht ansatzweise an eine Fortsetzung des Rennens zu denken. Verloren hatten diese faulen Zeitgenossen da eh' schon. Denn die schnellsten Enten trieben mit Höchstgeschwindigkeit - soweit die natürliche Strömung der Vechte dies zuließ - in Richtung Ziel. Begleitet wurden sie von zahlreichen Zuschauern, die ausgerüstet mit Bollerwagen, Karren und Getränkekisten aus dem Entenrennen einen Familienausflug machten.
An der Brücke am Kindergarten drängelten sich nur wenige Minuten nach dem Start die Zuschauer. „Da kommen die ersten!“ Ein Aufschrei ging durch die Menge, als die ersten Plastikenten gesichtet wurden. An der Ziellinie mitten in den Fluten der Vechte stand Mathias Schaar in Anglerhosen. Eine Konstruktion aus Metallstangen sollte die Enten ins Ziel locken. Kurz vor dem Zieleinlauf der ersten Ente wurde es noch mal spannend, denn das spätere Siegertier hing an einem Stein fest. Aber bevor die anderen Enten aufholen konnten, hatte es sich schon wieder befreit und paddelte munter als Sieger ins Ziel. Es war die Ente von Anna-Lena Joost. Ihr folgten die gelben Plastiktiere von Erich Scheffer und Jannik Krude. Die Zuschauer klatschten begeistert und traten nach nicht einmal einer Stunde den Rückzug zum Mühlenmuseum an. Dort verkaufte die KG Stadtwacht Würstchen und sorgte so für eine „zünftige“ Siegerfeier.

Der Erlös, der für die Jugendarbeit in den beiden Tanzgarden der KG Stadtwacht bestimmt ist, steht noch nicht fest. „Dafür ist bereits klar, dass es im nächsten Jahr zum Fettmarkt wieder ein Entenrennen geben wird“, kündigte Herbert Graes von der KG Stadtwacht an.

Hier gehts zur Fotostrecke

26. Oktober 2009 | Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt von Anne Steven

467 gelbe "Teilnehmer" und viele Schaulustige

Von Philipp Klenner am 26.10.2009 15:12 Uhr
METELEN 467 kleine Plastikenten auf Reisen: auf der Vechte lieferten sich die Wasservögel aus Kunststoff ein Rennen, dass nicht nur Kinder begeisterte.

 Mit einem Mal plumpsen 467 kleine Plastikenten vom Wasserfall am Mühlenmuseum in die Vechte und werden nach und nach davon getrieben. Aufgeregt springen kleine Kinder am Ufer entlang und versuchen vergeblich in dem Gewusel der kleinen Plastiktiere genau ihre Ente zu finden.

Dieses Bild bot sich am Sonntagnachmittag, als die KG Stadtwacht zum „1. Metelener Entenrennen“ lud – und das Gelände rund um das Mühlenmuseum mit mehreren Hundert Schaulustigen zum Publikumsmagneten wurde. „Aus Spaß haben wir heute dieses Rennen organisiert“, erklärt der Präsident der KG Stadtwacht Herbert Graes.

Tanzgarden profitieren vom Erlös
Doch die Aktion dient auch einem guten Zweck: „Alle Preise, die wir heute vergeben, sind gesponsert von Metelener Firmen und Gastronomen. Der Erlös kommt der Ausbildung und Ausstattung der beiden Tanzgarden der Stadtwacht zu Gute“, so Graes weiter. Bereits auf dem Fettmarkt wurden 420 Rennenten in die Starterliste eingetragen, am Sonntag erhöhte sich diese Zahl noch einmal auf 467.

Und nach dem Erfolg der Aktion ist er sicher, dass es auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung des Spektakels geben wird.

Hier geht es zu Fotostrecke

26. Oktober 2009 | Quelle: Münstersche Zeitung

467 Enten treten zum Rennen auf der Vechte an

467 Enten gingen am Sonntagnachmittag in der Vechte baden. Hinter Plagemanns Mühle hatte die KG Stadtwacht das erste Metelener Entenrennen organisiert. Schon während des Fettmarktes waren über 400 der gelben Plastiktiere verkauft worden, am Sonntag kamen noch einmal über 50 dazu. Ins Ziel hinter der Brücke am DRK-Kindergarten „Zwergenburg“ schafften es jedoch nur wenige. Die meisten Enten blieben vorher in Sträuchern oder am Ufer hängen und mussten später herausgefischt werden. Die schnellste Ente hatte Anna- Lena Joost, auf den zweiten Platz schaffte es das Tier von Erich Scheffer, Dritter wurde Jannik Krude.

Einen ausführlichen Bericht über das Entenrennen lesen Sie in Kürze hier sowie in unserer gedruckten Ausgabe am Dienstag.

25. Oktober 2009 | Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt  

420 Rennenten bevölkern die Vechte

Metelen. Das Entenrennen kann beginnen: An den beiden Fettmarkttagen trug die Karnevalsgesellschaft Stadtwacht Metelen 420 Rennenten in die Starterliste ein. Das Entenrennen startet somit am Sonntag (25. Oktober) um 14 Uhr auf der Vechte am Mühlenmuseum.

Auf der Rennstrecke - von der Vechtebrücke am Mühlenmuseum bis zur Brücke an der Vechtestraße - können dann alle Rennenten mit der Strömung des Wehrs Fahrt aufnehmen. Die ersten 19 Enten, die am Ziel (Brücke an der Vechtestraße) einlaufen, werden prämiert. Direkt im Anschluss an das Rennen wird die Siegerehrung im Mühlenmuseum stattfinden.

Auf die Sieger warten dank Metelener Spender Geldpreise in Höhe von 100, 50 und 25 Euro für die Erst- bis Drittplatzierten sowie für die vierten bis elften Preisträger Restaurantgutscheine. Das Erringen der zwölften bis 19. Plätzen wird mit je einer Freikarte für den Zoo in Rheine belohnt. Außerdem gibt es Trostpreise.

Während des Rennens werden für alle Teilnehmer und Besucher Getränke und Grillwürstchen bereitgehalten.

Am Sonntag können vor dem Start von 13 bis 13.45 Uhr noch Rennenten erworben werden. Startberechtigt sind die von der KG zur Verfügung gestellten Enten, die mit Startnummern versehen worden sind.

Der Erlös des Spektakels wird für den Erhalt des Brauchtums „Metelener Sitzungskarneval“ und für die Ausbildung und Ausstattung der Metelener Tanzgarden verwendet.